20 m Reise-Motorjacht

  • Ich wünsche einen Guten Morgen,

    liebe Modellbaufreunde und Modellbaukameraden,

    beiderlei Geschlechts 1


    Ich bin immer hoch erfreut, wenn meine Arbeiten oder auch meine Beiträge Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren. Daher, hier und stets, mein aufrichtiger Dank, Euch allen, die Ihr still mitlest, ein Herzchen beisteuert oder auch Eure Kritik laut tut. Ich vermag sehr deutlich zwischen Anerkennung und abwertender Meinung zu unterscheiden.


    Handwerkliches Geschick, soweit ich es selbst beurteilen kann, wurde mir in die Wiege gelegt, Ruhe, Ausdauer und Selbstkritik. Nicht verschweigen will ich jedoch, ich hatte stets qualifizierte und verständige Lehrmeister, denen ich auch heute noch in Freundschaft verbunden bin. Darüber hinaus habe ich immer das Ziel des lebenslangen Lernens verfolgt. Es ist mein Rezept.



    Danke und liebe Grüße, Wolf



    1 Das GENDERN ist mir ein Graus !!!

  • Achtung, wichtiger Hinweis:

    "Beiderlei Geschlechts" kann zu wenig sein in der heutigen Zeit. Egal wie man dazu steht, ob das richtig oder falsch ist oder ob das wirklich notwendig und/oder wichtig ist, könntest Du Dich angreifbar machen.

    Wobei ich relativ sicher bin, dass wir hier SEHR wenig Probleme damit haben.

    "Leute" scheint mir eine der letzten wenig verfänglichen Formen zu sein, andere Personen anzusprechen. Klingt aber auch auf Dauer doof.

    Korrekt wäre nach aktuellem Sprachgebrauch zum Beispiel Modellbauer:Innen, aber ganz ehrlich, da gebe ich noch nicht mal einen Kommentar zu...

    Es scheint mir vielmehr, dass in der großen, weiten Welt ganz andere Schwierigkeiten stecken als das?!

    Nur meine unmaßgebliche Meinung und für niemand bindend, egal welches Geschlecht oder welche Orientierung der/die/das Person hat.


    Bitte zurück zur wunderbaren 20 m Reise-Motorjacht. Die finde ich nämlich RICHTIG gut!

  • es sieht niedlich aus und erfreut

    Hallo Jörg,


    immer dann, wenn es möglich wird in meine Modelle hineinzusehen, fühle ich mich veranlaßt zu möblieren. Du hast es aber richtig erkannt, in den Details könnte ich mich manches Mal austoben.


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    Bild 1200

    P.S.: Die weißen Klötze an den Wänden sind SMD-LED.


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    Bild 1205


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    Bild 1257


    Lieben Gruß, Wolf

  • würde ich nie so hinbekommen

    Hallo Hermann,


    - danke für das Bukett,

    jedoch, das Understatement nehme ich Dir nicht ab. :no2:


    Deine „Karren“ bewundre ich jeweils. Sie reizen mich immer wieder zur Nachahmung.


    Lieben Gruß, Wolf

  • OK, Du darfst mein zukünftiges Fernreise-WoMo in 1:16 einrichten. :pf:


    Was die Trucks betrifft: Für Dich wäre nicht ein Bausatz, sondern der Aufbau aus einzelnen Komponenten richtig. Rahmenprofile, Achsteile usw. gibt es alles einzeln, man muss es dann "nur" zusammenbringen. Jede Schraube will überlegt sein, das macht es eigentlich auch spannend.

  • Modellbauer:innen ist aber auch wieder nicht korrekt. Was ist mit denen, die außen sind??? :bhi2: Zum lackieren gehen viele raus, weil da der Duft schneller verfliegt ;)

    IMG_5836.jpeg


    Gegendert wird inzwischen überall….😂


    Aber jetzt Schluss mit lustig und zurück zur wunderschönen 20 m Yacht.


    LG! Stefan

  • 20m Reise-Motorjacht


    Teil 45


    Um die Zeit bis zum nächsten Beitrag ein wenig zu überbrücken, zeige ich hier zwei Bilder aus der Planung.


    Für die Leibhölzer (Wassergang) habe ich Eichenleisten, 7 mm x 1 mm vorgesehen. Die Planken werden eine Breite vom 4 mm haben, ebenfalls bei einer Stärke von 1 mm. Die Zwischenräume für das Kalfatern erhalten eine Breite von 0,5 mm.


    Bild # 198 Beplankung, Entwurf.jpg


    Bild # 198 Decksbeplankung, Entwurf


    Zunächst will ich die Deckskontur aus Sperrholz, 1 mm ausschneiden. Auf das Sperrholz sollen dann die Laibhölzer geklebt werden. Wenn das alles stimmig ist werde ich die Planken von der Mitte her abwechselnd Seite für Seite einarbeiten (fischen).


    Sollte mir das Ergebnis dieser Arbeiten gefallen, dann wird das Deck auf die Bugsektion geklebt.


    Bild # 199 Beplankung, Planung.jpg


    Bild # 199 Decksbeplankung, Planung


    Erfahrungsgemäß benötige ich für Feinarbeiten immer mehr Zeit als zu Beginn veranschlagt, aber:



    Fortsetzung folgt.

  • 20m Reise-Motorjacht


    Teil 46


    Von Zeit zu Zeit werde ich immer wieder ungeduldig und möchte meßbare Fortschritte sehen, beim Bau meiner Modelle, und verlasse dann hin und wieder mein Konzept. Also habe ich drei Kabinendächer angefertigt, zunächst als Entwürfe, mit denen ich später aber weitermachen könnte.


    Bild # 200 Stellprobe, Dächer.jpg


    Bild # 200 Stellprobe, Dächer


    Nach dem Zeichnen kommt für mich gewöhnlich das praktische Arbeiten. Bevor ich erneut mit den handwerklichen Tätigkeiten weitermachen konnte habe ich noch die Wassergänge, das Oberlicht, die seitlichen Aufgänge und den Wellenbrecher gezeichnet.


    Die handwerkliche Arbeit habe ich dann an der Deckskontur wieder begonnen. Die Deckskontur habe ich aus Sperrholz, 1 mm ausgeschnitten. Dann habe ich die Leibhölzer für das Bugdeck auf der Fräse ausgeschnitten. Die seitlichen Leibhölzer habe ich auf die vorgefertigte Deckkontur aufgeklebt, zunächst nur mit der Bugspitze befestigt, und ein Leibholz, das quer vor dem Fenster liegt, habe ich ebenfalls angeklebt. Nun konnte ich die erste Planke, von Bug her zum Fenster, zwischen den Leibhölzern einpassen.


    Bild # 201 Decksbeplankung Bugdeck.jpg


    Bild # 201 Decksbeplankung, Bugdeck


    Die weiteren Planken habe ich im Wechsel Sb, Bb neben der ersten Planke verlegt. Die mittlere Planke nenne ich absichtlich nicht king plank (Königsplanke), da ich in diese nicht fischen muß. Das Fischen, als solches, bereitet keine Probleme da die Wassergänge sehr sauber gefräst sind, auch bis in die Ecken. Die Planken sind auf Maß kalibriert und die Kanten habe ich vor dem Verlegen noch gebrochen, indem ich die Planken mehrfach durch gefaltetes Sandpapier gezogen habe.


    Bild # 202 Fischungen.jpg


    Bild # 202 Fischungen


    Als ich mit dem Verlegen der Decksplanken bei der Breite der Leibhölzer für das Oberlicht angekommen war, habe ich an den entsprechenden Stellen die Planken getrennt (zersägt), entfernt und die Leibhölzer eingeklebt. Das Deck werde ich an dieser Stelle später öffnen, z. B. für Schalter oder Ladebuchsen, hier muß ich mich noch entscheiden.


    Bild # 203 Decksbeplankung, komplett .jpg


    Bild # 203 Decksbeplankung, komplett


    Nebenbei habe ich auch einen Wellenbrecher als Entwurf angefertigt um mir eine Stellprobe ansehen zu können. Mit den Ergebnissen war ich zufrieden und werde als nächstes die Seitengänge und das Heck beplanken.


    Bild # 204 Decksbeplankung, angepaßt.jpg


    Bild # 204 Decksbeplankung, angepaßt



    Fortsetzung folgt.

  • @ Fiete,

    @ BlackbirdXL1,

    @ chri,

    @ Der_Kieler

    @ Captain Black


    Werte Modellbaukameraden und -freunde, insbesondere


    Jörg,

    Hermann,

    Christian,

    Alexander,

    Marc


    mein Dank gilt Euch für Eure freundlichen Worte, die sich auf meine Arbeiten beziehen, sowie allen hier nicht genannten „Herzenspender“ und selbstverständlich jedem stillen Mitlesenden.


    Es ist mir stets Freude und Ehre wenn meine Arbeiten mit freundlichen Worten oder Anerkennungen bedacht werden.


    :d: Wolf

    die Versiegelung zwischen den Planken

    Der seitliche Abstand, Planke zu Planke, beträgt 0,5 mm. In diese Fugen wird Garn (ein schwarzer Faden) eingelegt. Dann werden die, auf diese Weise kalfaterten Flächen versiegelt, wobei die Fäden aufquellen.


    Mit mehreren Möglichkeiten der Versiegelung habe ich für das gegenwärtige Modell experimentiert und habe mich abschließend für eine haushaltsfähige Fußbodenversiegelung entschieden, die speziell für Korkfußböden vorgesehen ist.

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    Moin Wolf,


    es ist immer wieder ein Genuß deine Arbeiten anzusehen. Mein :resp: für das wunderschöne Bugdeck :nick:


    Kiebe Grüsse, Bert :wink:

    Der einzige Weg eine Versuchung los zu werden, ist ihr nachzugeben !

    But, be real, not perfect.


    Yachtmodell: Daycruiser CORONET P32 Sedan

    Im Bau: 1:6 Sportboot GLASTRON Scimitar CVX20-Jet, und

    MARINETIC-Hafenmeister 1:10 AMF-750 RIB

    Yacht in Planung: 1:20 Mega-Yacht G-WHIZ + 1:20 Hinckley Picnicboat 37S


    Letzte Aktuallisierung der Homepage http://www.ig-yachtmodellbau.de

    am 24.01.2024 in "Aktuelles im Januar 2024" und in "Mitglieder"

  • 20m Reise-Motorjacht



    Teil 47


    Bevor ich das Bugdeck zur Seite legte habe ich noch die Öffnung für das Oberlicht in das Deck eingelassen. Da ich schon beim Thema war habe ich dann am Oberlicht weitergearbeitet. Zunächst ist das Oberlicht im Computer in 3D entstanden.


    Bild # 205 Oberlicht.jpg


    Bild # 205 Oberlicht


    Obwohl das Bild recht brauchbar wirkt, kamen mir Bedenken ob es möglich sein wird in den Deckel noch eine Scheibe einzulassen. Die Expositionszeichnung des Oberlichts zeigt die Ränder des Deckels werden sehr schmal geraten. Ob damit aus dem Oberlicht möglicherweise am Ende eine Luke ohne Fenster entstehen wird bleibt offen.


    Bild # 206 Oberlicht, Explosionszeichnung.jpg


    Bild # 206 Oberlicht, Expositionszeichnung


    Sicher ist jedoch, der Deckel soll sich später öffnen lassen, wie bereits angedeutet, um gegebenenfalls Schalter etc. einzubauen. Auch die Herstellung der Deckelscharniere habe ich bereits unter # 156 beschrieben. Hier nur noch einmal abgebildet um zu zeigen welche Einzelteile für diese Scharniere benötigt werden.


    Bild # 207 Oberlichtscharniere, Explositionszeichnung.jpg


    Bild # 207 Oberlichtscharniere, Expositionszeichnung


    Nachdem das Bugdeck, die Seitengänge und das Heck beplankt waren konnte ich damit beginnen die Kalfaterungen einzuarbeiten. Voraussetzung für das Kalfatern der beplankten Bereiche sind saubere, tiefe, gleichmäßige Fugen zwischen den Planken.


    Bild # 208 Seitenbereiche.jpg


    Bild # 208 Seitenbereiche


    Sind diese Fugen maßstabsgerecht angefertigt, dann sind sie sehr eng, d. h. räumlich erheblich begrenzt. Die Fugen meines Modells haben eine lichte Weite von 0,5 Millimetern. Damit ist vorgegeben, das Kalfatermaterial (Werg) soll schwarz, paßgenau sein und aufquellen bei der Oberflächenbehandlung (Versiegelung) der Planken


    Ich habe ein Nähgarn, extra stark aus Baumwolle für da Kalfatern meines Modells gewählt.


    Bild # 209 Der Anfang ist gemacht.jpg


    Bild # 209 Der Anfang ist gemacht


    Von der Mittelplanke her habe ich wechselseitig die schwarzen Fäden in die Fugen gelegt. Den Sekundenkleber habe ich vereinzelt genutzt um die Fäden in den Fischungen etwas zu befestigen. Mit den Metallstreifen auf dem Bild habe ich das Garn in den Fugen niedergedrückt


    Am oberen Rand des Bildes ist ein Schneidwerkzeug zu erkennen das wie ein Stemmeisen (Beitel) wirkt. Damit habe ich am Ende der Fuge das Garn abgestochen.


    Bild # 210 Nahaufnahme.jpg


    Bild # 210 Nahaufnahme



    Fortsetzung folgt.

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