Baubericht U.S.S. Monitor in 1/50 ☺️

  • Hallo,

    Nachdem das Projekt im Kopf schon vor über 9 Jahren seinen Anfang genommen hat, beginne ich nun tatsächlich mit dem Bau der USS Monitor aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieg in 1/35 … edit: nach reichlich Überlegung wollte ich das Mode in 1/48 erstellen, was eine Länge von fast 110cm bedeutet und gerade noch so „Kofferraum-freundlich“ ist 😅 aber nach einiger Überlegung entschied ich mich für 1/50 was minimal kleiner ist.


    Zum Vorbild

    Die USS Monitor war das erste voll gepanzerte und rein dampfbetriebene Schiff der amerikanische Nordstaaten Flotte, welche Namensgeber der nach ihr benannt Klasse von Schiffen, den Monitoren, ist.


    Weiterführende Informationen:

    USS Monitor – Wikipedia
    de.m.wikipedia.org


    So wie eine ausführliche Dokumentation

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    Zum Modell & Bau

    Den Denkanstoß zu dem Projekt habe ich beim lesen des Buchs „Bau des rc Uboot Nautilus“ bekommen, wo die USS Monitor wegen ihrer Vielzahl an Nieten vorgestellt wurde.


    Das Modell soll in meinem favorisierten Maßstab in 1/35 (1/48) gebaut und vorwiegend aus Polystrol entstehen, wobei ein Teil des Rumpf tiefgezogen und die Rumpfteile aus Polystrol gefräst werden.


    Bei einem Maßstab von 1/35 (1/48) wird das Modell eine Länge von knapp 150cm (ca.110cm) (1/50 ca. 102cm) haben, wobei die Verdrängung noch ein großes Fragezeichen auf sich wirft … ich gehe aber von min 5kg aus, tendenziell mehr.


    Geplante Funktionen

    Neben den normalen Fahrfunktionen soll das Modell über einen Raucherzeuger und einen drehbaren Turm verfügen.


    Planunterlagen

    Zur Vorbereitung habe ich mir den Bauplan der Firma „Blueprints“ für knapp 30€ gekauft, welcher über eine Vierseiten-Ansicht verfügt.


    … und dann passierte erst einmal 8 Jahre lang nichts, bis mein Freund Winne auf der Festplatte das angefangene Projekt wiederentdeckt hat und „Pö a Pö“ an dem Projekt weitergemacht hat, bis die ersten Zeichnungen fertig gewesen sind und dadurch die ersten Teile gefräst werden konnten.


    Also … auf gehts :)


    Gruß Björn

  • Hallo Björn,

    dabei nehme ich mal in der ersten Reihe Platz.

    Super Projekt!

    Viele Grüße, Burkhard


    In der Werft: Hopf Barracuda, Dumas 18' Chris Craft Cobra, Kyosho Streamliner

    In Fahrt: Robbe Diana mit KDH-Rigg, Hegi Mistral, Graupner Kitty II, haufenweise Autos

    Wracks: Graupner Condor, Gracia, Dachs, Wiesel, Nautic, Carina, Commodore, Sea Commander, Constellation, Hegi Constellation

    Ungebaut: Graupner Kitty, Norderney, Collie II, Dumas Triple Cockpit Barrelback

  • Bei einem Maßstab von 1/35 wird das Modell eine Länge von knapp 150cm haben, wobei die Verdrängung noch ein großes Fragezeichen auf sich wirft … ich gehe aber von min 5kg aus, tendenziell mehr.

    Moin Björn,


    ich weiss zwar nicht wie du auf 5 kg Verdrängung dieses 1,5 m Modell kommst, aber nach diesen Angaben scheinen mir 23 kg wesentlich wahrscheinlicher. :nick:


    M.f.G. Jörg :wink:

  • Hallo Björn ;) ;)


    Da ich sehr an solchen Schiffen interessiert bin stell ich meinen Stuhl auch hier rein.


    Hoffentlich hat das Modell bessere Fahreigenschaften wie das Orginal.

  • Moin Björn,


    ich weiss zwar nicht wie du auf 5 kg Verdrängung dieses 1,5 m Modell kommst, aber nach diesen Angaben scheinen mir 23 kg wesentlich wahrscheinlicher. :nick:


    M.f.G. Jörg :wink:

    Okay, das ist natürlich ein ziemlich fetter Brocken und vielleicht etwas zu viel des Guten… ich werde morgen ein paar Berechnungen anstellen und gegebenenfalls auf den Maßstab 1/50 runter gehe, dann wäre das Modell 1,04 m lang und besser zu Händeln als 23 Kilo 😅


    Gruß Björn

  • Moin Björn,


    bei M = 1 : 50 ergäben sich 7,9 kg.

    Das ist natürlich wesentlich leichter zu handhaben, als 23 kg. Und mit 1,05 m passt es auch in fast jeden Kofferraum.


    In 1 : 48 soll es auch passende Besatzungsmitglieder geben ... :nick:


    M.f.G. Jörg :wink:

  • Hallo Jörg,

    Stimmt, das ist ein Aspekt den ich berücksichtigen sollte… wobei das dank Drucker ja mittlerweile leichter geworden ist passende Figuren zu bekommen.


    1/50 o 1/48 ist ja beinahe gleich aber der Aspekt im Modellbauladen passendes Zubehör zu finden ist natürlich nicht von der Hand zu weisen:bd:


    @Alle:

    Die Zeichnungen sind fertig und wurden von 1/35 auf 1/50 umgezeichnet, was grundsätzlich kein Problem ist… man muss nur höllisch dabei aufpassen das man die Materialstärke beachtet und später alle Nut und Federn passen.


    Nieten:

    Die Nieten (welche wirklich viele sind 😅) werden in die Oberfläche graviert/geprägt, so dass ein runder Kopf zusehen ist und das Modell seine markante Struktur bekommt.


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    Material:

    Das Modell wird aus 2 & 1,5mm Polystrol kommende Woche gefräst.


    Gruß Björn

  • Bjoern

    Changed the title of the thread from “Baubericht U.S.S. Monitor in 1/35” to “Baubericht U.S.S. Monitor in 1/35… oder nun doch in 1/48 ☺️”.
  • Ahoi Björn,


    dein Thementitel ist jetzt doch etwas irritierend: U.S.S. Monitor in 1/35… oder nun doch in 1/48


    Es ist kein Beinbruch, wenn man in diesem Planungsstadium erkennt, das der Maßstab M = 1 : 48 persönlich z.Zt. die bessere Wahl ist.


    Dann wäre es nur konsequent dies auch eindeutig im Titel z.B. so auszudrücken: Panzerschiff USS Monitor in M = 1 : 48. :yes3:


    M.f.G. Jörg :wink:

  • Bjoern

    Changed the title of the thread from “Baubericht U.S.S. Monitor in 1/35… oder nun doch in 1/48 ☺️” to “Baubericht U.S.S. Monitor in 1/48 ☺️”.
  • Hallo,


    @Jörg: erledigt 😊


    @Baubericht

    Nachdem der Maßstab von 1/35 auf 1/50 von Winfried geändert worden ist und alle Zeichnungen angepasst wurden, die Hauptarbeit ist dabei die Materialstärke des später verwendeten Materials zu beachten, konnte die erste Platte vom Bausatz gefräst werden.


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    Es handelt sich hierbei um die ersten Teile vom Unterbau, welche später mit gravierten Platten beklebt werden.


    Die Ringe sind der Innenausbau vom Turm und man kann jetzt schon erahnen, dass er das spätere Aussehen vom Modell deutlich dominieren wird.


    Gruß und einen schönen Abend euch allen

    Björn

  • Hallo,


    Nach insgesamt 5 Stunden Fräs- und Gravierarbeiten (wovon der Löwenanteil auf die Gravierarbeiten entfiel) ist das Plattenmaterial für die USS Monitor fertig, außerdem wurde noch ein Bootsständer aus Holz für das Modell angefertigt ✅


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    Das Maximum ist beinahe erreicht:

    Mit einem Verfahrweg von fast 120cm auf der Y Achse ist das Maximum beinahe erreicht gewesen.


    Nächster Schritt:

    Als Nächstes werden wir den Prototypen für den „Sarkophag“ (Rumpfschale) aus Styrodur fräsen, bevor dieser aus Holz angefertigt werden kann.


    Sollte dort in der Zeichnung ein Fehler sein, ist es nicht so dramatisch als wenn wir bei voller Fahrt im Holz stecken bleiben.😇😇


    Gruß Björn und Winfried

  • Guten Abend,


    Nachdem der Tiefziehkern für den Rumpf testweise aus Styrodur gefräst wurde…

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    Konnte er nun aus dem „vollen“ gefräst werden ☺️


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    Sobald es die Zeit zu lässt werden wir den Tiefziehkern auf unsere Tiefziehmaschine legen und schauen ob sich das 1mm Polystrol darum ziehen lässt, ohne Falten und Dellen 😊


    Gruß

    Björn

  • und schauen ob sich das 1mm Polystrol darum ziehen lässt, ohne Falten und Dellen

    Hallo Björn,


    eine derart einfache (glatte) Form ließe sich auch als Urmodell verwenden, um dann mit ganzen Bahnen Glasfaser zu überziehen oder aber mit GFK-Platten zu beplatten.

  • Hallo Björn,


    eine derart einfache (glatte) Form ließe sich auch als Urmodell verwenden, um dann mit ganzen Bahnen Glasfaser zu überziehen oder aber mit GFK-Platten zu beplatten.

    Hallo,

    das stimmt aber ich arbeite nicht mehr so gerne mit GFK/ Glasfaser seit ich mich mal etwas intensiver untersuchen lassen musste und das Thema „Umgang mit gefährlichen Stoffen“ in Ruhe durchgehen konnte, während ich auf die Testergebnisse warten musste :(


    Mein bevorzugter Werkstoff ist mittlerweile Polystrol, welches sich leicht bearbeiten und mit geringem Aufwand in Form bringen lässt.


    Diese beplattung bekommt man auf Urmodellen auch sehr einfach mit dünnen Wachsplatten hin

    das war tatsächlich auch mein erster Gedanke aber ich habe eine Tiefziehmaschine, die ich viel zu selten eingesetzt habe.


    Gruß Björn

  • Hallo,


    Anbei ein paar Impressionen vom fräsen des Tiefziehkern bis hin zum tiefziehen des Rumpfes.


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    Wie oben geschrieben wurde das UrModell zu Versuchszwecken zunächst aus Styrodur gefräst… was zwar zeitaufwendiger ist aber im Falle eines Fehlers in der Zeichnung nicht gleich die Maschine oder das deutlich teurer Material für den Tiefziehkern zerlegt.


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    Das UrModell wurde in 2 Schritten gefräst … die Kontur wurde dazu erst grob in Stufen ausgeräumt und im Anschluss die Form im „Feingang“ geschlichtet, so dass eine glatte Oberfläche entsteht.


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    Schicht für Schicht …

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    Bereit zum tiefziehen auf unserer Tiefziehmaschine 😊


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    Sobald die Maschine hochgeheizt war wurde der erste Rumpf tiefgezogen


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    Gruß

    Björn

  • Hallo Bjoern,


    Deine Bedenken sind absolut berechtigt. Keiner von uns möchte eine Asbestose entwickeln, ich auch nicht und dennoch hängt die Atemschutzmaske meist ab Haken, - leider!?


    Mit Kunststoffplatten zu bauen ist ebenfalls eine feine Sache, bietet aber andere Möglichkeiten als GFK.


    Das Tiefziehen habe ich auch einmal geübt. Da mir die schöne, große Anlage fehlt habe ich den Backofen benutzt, was Ihr gar nicht gefiel, und dann mit dem Staubsauger abgezogen. Weil für dieses Verfahren ebenfalls ein Urmodell notwendig ist baue ich Rümpfe, ab etwa einem Meter, weiterhin mit GFK. Dabei achte ich dann darauf, die Außenhaut wird aus ganz leichtem Material bespannt und erspart damit das Spachteln und Schleifen.


    Ich bin gespannt wie es bei Dir mit dem Bau weitergeht. Die Bilder in der Galerie habe ich schon gesehen. Es gefällt mir alles sehr gut, ich schaue zu.

  • Hallo,

    Da jetzt endlich der Garten bereit für den Winter ist und meine Frau auch sonst keine Aufgaben für mich hat… Wird es Zeit in den Bastelkeller zu gehen und mit dem Bau der USS Monitor zu beginnen 😊


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    Gruß Björn

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    … ich bin gespannt wie die Struktur nach dem lackieren aussehen wird.


    Als Lack werde ich Chaos Black von Fa. Citadel verwenden, da er speziell für feine Strukturen entwickelt wurde.


    Was denkt ihr? Matt oder glänzend?


    Gruß Björn

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