500 Tonnen DSR - Kümo als Modell in 1 : 50

  • So, dann will ich mal etwas weiter berichten.

    Das Deckshaus wurde weiß lackiert und weiter komplettiert. Was auf keinem Plan zu sehen war, ich aber dann auf einem Foto entdeckte, war das Fenster des Funkraumes in der Rückwand. Das hatte ich irgendwann dann noch eingebracht.

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    Ich bin immer entsetzt, welche Unzulänglichkeiten auf den Fotos zu erkennen sind, die einem life gar nicht auffallen.


    Die Brückenvorderkante bekam noch Windabweiser spendiert. Die Kästen für die Posilampen wurden eingefärbt. Leitern, Türblätter und die Ausrüstung auf dem Peildeck kamen an ihren Platz.

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    Ebenso Handläufer auf die Schanzkleider der Brückennock. Und Lampen für die Decksbeleuchtung.

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    An der Rückseite wurden die Niedergänge zu den Brückennocken angebracht.

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    Offensichtlich war der Kasten für die Bb-Seitenlaterne nicht ganz dicht. Da musste also der Anstrich noch mal ausgebessert werden. Ein Feuerlöschkasten und ein Lüftergitter wurden auch noch an ihren Platz geklebt.

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    Bei einem Museumsbesuch hatte ich ein Modell des Schiffes sehen können. Dabei fiel mir auf, dass neben meinen Niedergängen ein Stück Schanzkleid fehlte, da diese ein kurzes Stück nach vorn gezogen waren. Das ließ sich aber noch ergänzen. Auf keiner Zeichnung war mir das ins Auge gefallen.

  • So, weiter geht`s. Auch der Rumpf bekam Farbe ab. Molotow aus der Spraydose. Ist preiswert und deckt gut.

    Zuerst wurde der Rumpf weiß lakiert. Da war aber offensichtlich der Fotoapparat abwesend. Die Flächen die weiß bleiben sollten wurden dann abgeklebt. Das waren die Schanzkleider an der Back und auf dem Poopdeck. Darauf kam grün. Das sollte die Farbe für das Unterwasserschiff werden.

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    Anschließend wurde die Wasserlinie angezeichnet und das Unterwasserschiff abgeklebt. Auch die weißen Bereiche verschwanden wieder unter Klebeband. So konnte die schwarze Farbe für das Überwasserschiff aufgetragen werden.

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    Dann stand ich vor der Frage, welche Farbe das Deck bekommen sollte. Zu meiner Zeit waren die Decks der DSR - Schiffe schon grün. Es gibt aber Papier - Modellbögen von älteren DSR - Schiffen mit braunem Deck. Alle Fotos die mir im WWW zu diesen Schiffen unterkamen waren noch in schwarz/weiß. Also auch keine Hilfe. Da habe ich dann meinen Bücherschrank nach allen einschlägigen Werken durchforstet und in Diesen tatsächlich ein einziges Farbfoto dieser Schiffe entdeckt. Die Aufnahme erfolgte zwar fast von hinten. Aber immerhin war in einem Ausschnitt zu erkennen, dass Deck und Schanzkleid braun waren.

    Also wurde wieder abgeklebt und das Deck samt Schanzkleid braun eingefärbt.

    Langsam wird es wie ein vernünftiges Schiif aussehen. Ich kann es nicht lassen, immer mal wieder eine Stellprobe mit den fertigen Einzelteilen zu machen. Der Mast und die Ankerwinde hatten auch schon Farbe abbekommen. Mir fiel aber ein, dass bei der DSR Ankerwinden eigentlich grau waren. Deswegen wurde der Anstrich der Ankerwinde später noch einmal entsprechend geändert.

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  • Zunächst einmal vielen Dank für die Herzchen welche sich unter meinen Beiträgen angesammelt haben.

    Und dann soll es auch gleich weitergehen.

    Das Bugwappen habe ich mir aus dem Internet gefischt, entsprechend skaliert, ausgedruckt und mit Klarlack fixiert. Als der Lack trocken war, wurde das Wappen ausgeschnitten und aufgeklebt. Es scheint recht groß. Aber die Höhe des Wappens konnte ich aus dem Generalplan entnehmen. Und das habe ich übernommen.

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    Dann kamen die Zierstreifen an die Reihe. Im Generalplan war ein Halbrundprofil eingezeichnet. Da ich dünne Halbrundprofile aus ABS im Fundus hatte wurden die auch verwendet und nicht nur Streifen aufgeklebt. Ich schnitt mir dünne Streifen Tamiya-Abklebeband. Damit wurden die Abstände zwischen den Streifen markiert. Vorn gab es ein Stück Klebeband als Anschlag. Ich wollte da nichts mehr anzeichnen. Hat auch gut geklappt. Und ich fand es durchaus gelungen.

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    Das Wappen hätte ich mir etwas kontrastreicher gewünscht. Hat der Drucker aber nicht hergegeben. Und nachzeichnen ging nicht. Der Greif war zu filigran.

    Dann gings an den Namen. Dafür hatte ich mir Decals in zwei unterschiedlichen Größen gekauft. Ein Streifen Frogtape und ein Stück Tamiya Klebeband markierten den richtigen Abstand zum weissen Schanzkleid. Dann wurden die einzelnen Buchstaben eingeweicht und aufgeklebt. Anfang und Ende des Schriftzuges wurden auf dem Klebeband markiert. Denn das wurde auch gleich auf der anderen Seite verwendet und so wurde sichergestellt, dass der Schriftzug auf beiden Seiten gleich lang war.

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    Dann noch einmal den Schiffsnamen am Heck aufgeklebt und in etwas kleineren Buchstaben den Heimathafen.

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    Als alles trocken war, kam eine Schicht Klarlack drüber.

    Dann wurden die Anker samt Kette eingefädelt und ebenso die "umgefärbte" Anklerwinde an ihren Platz geklebt.

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    An der Innenseite der achteren Schanzkleider wurde auf jeder Seite noch ein Feuerlöschkasten angebracht.

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  • Nächste Übung war Rettungsringe farblich gestalten. Das ging immer nur in Etappen. Die Trockenzeit nutzte ich um einen Reservepropeller zu präparieren. Ich habe keine Ahnung, ob das Schiff wirklich einen hatte. Aber im Generalplan gab es den. Und da ich genügend Props im Fundus habe, habe ich mir den Luxus gegönnt einen davon für diesen Zweck zu opfern.

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    Als kleinen Geck habe ich mir erlaubt, bei einem Rettungsring den Tampen anders zu färben. Da ist halt noch der alte Tampen drum und etwas verwittert. Die anderen hat der Bootsmann gerade erneuert.

    So sehen Reserveprop und ein Rettungsring vor Ort aus.

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    Dann wurde auf dem Poopdeck der Reserveanker platziert. Und der Ankerdavit getakelt.

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    Nebenbei fing ich an die Bullaugen weiß auszumalen. Da sind halt von innen die Panzerblenden geschlossen. Bei einem so kleinen Schiff und dem Wetter in der Nordsee ist das ja nicht so abwegig.

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    Der vordere Mast bekam noch ein paar Lampen für die Decksbeleuchtung. Und die Laternen für nautische Beleuchtung wurden schwarz angestrichen. Die Sockel für die Kettenstopper wurden schon mal unter den Ankerketten fixiert. Und die Reling um den vorderen Niedergang aufgestellt.

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    Auch achtern hatte sich etwas getan. Auf dem Peildeck wurden zwei Rettungsringe angebracht. Und Lüfter und Notruder auf dem Poopdeck auch. Auch im Achterschiffsbereich wurde begonnen die Bullaugen weiß auszumalen.

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    Die achteren Leinentrommeln am Aufbau hatten nun auch ihren Platz gefunden und warteten auf die Leinen.

  • Auf die Back kamen dann noch Poller. Und einen Feuerlöschkasten hatte ich zu voreilig angeklebt. Den musste ich jetzt nachträglich rot streichen. Hatte einfach zu spät entdeckt, dass das auch ein Feuerlöschkasten war und nicht irgendeine Box für Telefon oder so.

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    Auf dem Poopdeck wurden die Relingabschnitte angebracht und die Bootswinden. Die Beiboote stehen immer noch nur so da und dienten nur dazu, die Winden an den richtigen Platz zu kleben.

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    Poller kamen auch noch aufs Poopdeck. Ging ganz schön eng zu dort.

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    Die Klebestreifen am Feuerlöschkasten sind ab. Ein paar Poller sind noch dazugekommen.

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    Die Achterkante des Backdecks war noch weiß zu lakieren. Sicherheitshalber habe ich das auch abgeklebt. Abrutscher sind schnell passiert.

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    Um die Lüfter an die richtigen Stellen zu kleben habe ich mir eine Schablone angefertigt. Besser wäre es gewesen, an den Lüftern Zapfen anzudrehen und ins Deck rechtzeitig Löcher für die Zapfen zu bohren. Hinterher ist man immer schlauer.

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    Achtern das gleiche Spiel mit entsprechend gestalteter Schablone.

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    Auf die Back kam dann noch der Flaggenstock für die Gösch. Und der Mast wurde mit Stagen versehen. Dafür verwendete ich dunklen Fliesenlegergummi. So sind die Stage immer stramm. Und wenn man mal versehentlich drankommt, gibt es nicht gleich Bruch.

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    Die Kräne wurden auch noch mit ein paar Schnüren komplettiert.

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    Achtern wurde die Flagge gesetzt. Der Mast auf dem Poopdeck hatte seine gelbe Farbe und eine Sockelplatte bekommen. Die Leinentrommeln wurden grau gestrichen und mit Leinen bestückt. Die letzten Bullaugen sind nun auch weiß.

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  • Langsam geht es dem Ende entgegen. Aber ein paar Bilder habe ich noch.

    Auf der Back fehlten noch zwei Leinentrommeln. Ich hatte da noch welche im Fundus liegen. Sie stammten vom umgebauten Krabbenkutter. Die Abmessungen waren topp. Da brauchte ich nur noch ein paar Füsse bauen. An den Trommeln wurden die Rezesse abgeschliffen und die Bohrungen ausgebuchst. Die waren für meine aus Draht gebogenen Achsen mit Kurbel etwas groß.

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    Des besseren Aussehens wegen bekamen die Trommeln noch eine Lage Schnur draufgewickelt. Dann wurden sie auf der Back aufgestellt. Nachdem die "Festmacherleinen" noch ein Auge bekommen hatten.

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    Um etwas Kontrast reinzubringen wurden auch noch die Leitersprossen an den Kransäulen mit dem Edding schwarz gefärbt.

    Auf dem Achterschiff fand das erste Boot seinen endgültigen Platz. Zuvor hatte ich das mit Manntauen und Bootsläufern komplettiert. Auch war mir aus meiner kurzen Nautikerzeit (Doppeltpatentträger) eingefallen, dass es in den Brückennocken immer an der Vorkante Ablagen gab. Für Ferngläser, Kaffeetassen, Sonnenbrillen etc. Die fanden sich in meinen Plänen zwar nicht. Ich habe sie trotzdem eingebaut. Vielleicht schnitze ich ja auch noch derartiges Zubehör und platziere es dort. Mir ist sowieso eingefallen, dass ich die Kisten in den Brückennocken vergessen habe. Auf der einen steht "Sand". Bei der anderen darf man raten. Ich vermute mal, dass da schwarze Bälle, Kegel usw, gelagert werden sollten wenn sie nicht am Mast gebraucht wurden. Und da es zu der Einsatzzeit der Schiffe noch Funker gab, gab`s natürlich auch Antennen. Die endeten teilweise am achteren Flaggenstock. Zum Glück brauche ich das Deckshaus normalerweise nicht abnehmen. Da hält sich die Fummelei am Flaggenstock in Grenzen.

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    Da ich für jeden Farbtupfer am Modell dankbar bin, bekamen die Flunken der Anker auch noch ihren Klecks weißer Farbe ab.

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    Lange hatte ich mich davor gedrückt. Aber jetzt hatte ich keine Ausrede mehr. Ich musste die Regenrinnen über Fenstern und Türen angehen. Wir hatten das ja schon. Hinterher ist man immer schlauer. Ich hätte die Dinger anbringen sollen bevor ich mit Lackieren angefangen habe. Die Rinnen habe ich aus abisoliertem Klingeldraht gebogen. Ein schmaler Streifen doppelseitiges Klebeband auf einem Holzbrett hiel sie beim Lackieren fest. Dann wurden sie mit Tacke Glue über Türen und Fenstern angeklebt. Sch.......job.

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    Ich sehe gerade, dass auch die Schleuderscheibe ihren Platz im Stb-Brückenfenster gefunden hat. Und die Leitern zum Peildeck haben am oberen Ende einen Handlauf bekommen. Kranhaken, Schleuderscheibe etc. waren übrigens Ätzteile aus dem Modellbau-Kaufhaus.

    Dann war da immer noch ein Loch im Poopdeck. Ziemlich zu Beginn ging da mal die Achse zum Ausrichten des Ruderkokers durch. Das Loch musste ich noch irgendwie tarnen. In den Zeichnungen ist da ein undefinierbares, rundes Etwas eingezeichnet. Ich habe nicht herausbekommen, was das war. Vielleicht Königsrollen für die Festmacherleinen. Ich habe größenmässig etwas übertrieben und der Decksbesatzung ein kleines Spill spendiert. Die sollen es ja auch etwas leichter haben beim Festmachen. Und selbst auf meinem Angelkutter (ex. norwegisch, Baujahr 48, und weniger als halb so groß) gab es so ein Spill. Warum also nicht auch hier.

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    Und dann steht da auch noch das Sternlight. Das da soviel Platz hinter der Reling ist, verdanke ich dem fehlerbehafteten Rumpf. Als die Reling schon fertig war und die zugehörigen Löcher im Deck gebohrt, habe ich mich nochmals über das vorbildwidrige runde Heck geärgert. Das Original hatte da ja eine ziemliche Kante. Ausserdem hatte das Heck in dem Bereich Dellen. Ich hatte da sowieso spachteln müssen. Da habe ich einfach einen flachen Keil hinten ans Heck geklebt und dann die Stelle langsam mit Spachtel in Form gebracht. Nun wollte ich aber die Löcher für die Reling nicht unbedingt in den Spachtel bohren. Also blieben sie, wo sie waren.


    Dann brauchten die Niedergänge zu Back und Poopdeck noch Geländer. Die wurden aus MS-Draht gelötet und auf die Niedergänge geklebt. Gestalterisch nicht ganz vorbildgetreu. Aber man muß sich ziemlich verrenken um das überhaupt zu sehen. Die Teile auf dem oberen Foto entsprechen übrigens nicht ganz der endgültigen Form. Auf den Grafiken im Schiffstypenkatalog der DSR entdeckte ich, dass die untere und mittlere Strebe jeweils im rechten Winkel zum Handlauf steht. Da wurde dann noch etwas geändert. Bei genauerem Hinsehen auf dem zweiten Foto kann man das erkennen.

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    Was da jetzt noch zu tun bleibt wäre, den Übergang von den Geländern an den Niedergängen zu der anschließenden Reling herzustellen. Ich will da kurze Drahtbögen einkleben. Aber ob das mit meiner Feinmotorik noch was wird ist fraglich.


    Da habe ich doch glatt ein Foto vergessen. Es hängt unten drunter. Das zweite Boot ist auch an Ort und Stelle. Und die Türen haben Klinken bekommen.500_175.jpg

  • Moin,

    da wollen wir mal zum vermutlich letzten Beitrag zu diesem Thema schreiten. Abgesehen von ein paar erwähnten Restpunkten war das Modell soweit fertig. Einen Ständer hatte ich auch schon gebaut. Hier mal ein Foto vom Modell mit dem Plan im Hintergrund. Nicht alles ist hundertprozentig nach dem Plan gebaut. Also jetzt bitte nicht anfangen auf Differenzen hinzuweisen. Das da die Bullaugen nicht ganz stimmen lag am Rumpf. Und die Langdrahtantenne zwischen den Masten gab es laut Fotos auf der ZINGST nicht. Auf einigen anderen Schiffen schon (lt. Fotos).

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    Einen vorläufigen Platz habe ich auch gefunden. Und die Spinnweben an der Wand entfernt nachdem ich sie auf den Fotos gesehen habe.

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    In die Kästen der Posilampen habe ich noch Lampengehäuse eingesetzt.

    Und dann kam der große Tag. Am 8. Oktober wurde das Modell der "Öffentlichkeit" präsentiert. Wir hatten uns bei gutem Wetter noch einmal am Teich zusammengefunden.

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    Das Modell machte auf dem Wasser eine gute Figur. Auch die Geschwindigkeit war angemessen. Ich war zufrieden. Die Zuschauer auch.

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    Nun bin ich am überlegen, ob ich vorn noch etwas Blei reinpacke oder nicht. Die Gewichte sind entsprechend vorbereitet. Andererseits waren Schiffe ja nicht immer bis Oberkante Unterlippe abgeladen. Und wenn noch etwas vom grünen Unterwasserschiff sichtbar bleibt ist das optisch ja auch nicht so dumm.


    Der Platz auf dem Tisch ist nun wieder frei. Und ich muß mir Gedanken machen, was da als nächstes fertiggestellt werden soll. Zur Auswahl stehen drei Objekte ganz oben auf der Liste. Ein Trumpeter - Modell der NELSON welches ich auf RC umbaue. Hatte so ein Schiff schon vor 50 Jahren in der Mache. Als Wettkampfmodell in der Klasse EK. Aber dann gab es gravierende Änderungen in den Wettkampfregeln. Da machte es für mich keinen Sinn mehr mit dem Modell eines eher langsamen Schiffes im Maßstab 1:100 anzutreten. Ergo wurde der Bau gestoppt. Als jetzt vor ein paar Jahren der Baukasten rauskam, konnte ich nicht wiederstehen.

    Dann wäre da noch ein angefangener KFK. Den wollte ich als Pendant zu meiner ZUFRIEDENHEIT bauen. Quasi das gleiche Schiff bei seiner "Geburt" und mit 70 Lenzen auf dem Kiel. So als Vergleich damals - heute.

    Nummer drei wäre die JOHANN FIDI. Den Baukasten habe ich damals gekauft um daraus das Tochterboot für meinen SRK zu bauen. Den Bau des SRK habe ich aus gesundheitlichen Gründen jetzt gestoppt. Aber nach der Graupner - Pleite noch diverse Tiefziehteile erstanden. Unter anderem für die FIDI. Ich könnte mit den vorhandenen Teilen jetzt doch noch eine JOHANN FIDI bauen. Muss ich mal in Ruhe durchdenken. Ist mir heute erst eingefallen.

    Irgendwann gibt es dann vielleicht wieder einen Baubericht.


    Bei dem Kümo hätte ich Einiges besser machen können. Aber ich möchte meine angefangenen Modelle ganz gern noch fertig und aufs Wasser bekommen. Stichwort angeschlagene Gesundheit. Da kann ich mir nicht die Zeit nehmen ganze Bauteile in die Tonne zu drücken und neu zu machen, wenn sie nicht absolut perfekt sind.

  • Moin Dieter,


    Gratulation zur Fertigstellung deines Kümos. Ein schönes Modell, welches so sicherlich nicht auf jedem See zu finden ist.


    Ich trimme meine Modelle auch nicht bis zur maximalen Zuladung. Wenn man noch einen kleinen Streifen des Antifoulings sieht, empfinde ich das als schöner als wenn nur der "schwarze" Rumpf aus dem Wasser schaut.


    Ich wünsche Dir viel Freude mit deinem neuen Modell und allzeit gute Fahrt.


    LG



    Armin

  • Hallo Dieter,


    auch meinerseits Glückwunsch zu einem gelungenen Modell. Ich fand es super, wie Du immer wieder versucht hast, möglichst nah am Original zu sein. Sehr gefallen hat mir auch die Umsetzung im "klassischen" Modellbau ohne 3D-Druck.


    Grüße, Alexander

  • Hallo,

    und danke für die Blumen.

    Am Teich habe ich auch gemerkt, dass das Modell gut ankommt. Der Gradmesser war die Anzahl der Fotoapparate und Fotohandies die da zum Einsatz kamen.

    Was die Nähe zum Original angeht, hätte ich mich viel früher festlegen sollen. Und dann anhand der vorhandenen Unterlagen einen eigenen Plan zeichnen. Und konsequent nach dem bauen. So hat der Bau nach drei Plänen für einige Konfusion gesorgt. In einem Plan hatte man sogar waagerecht liegende, rechteckige Brückenfenster gezeichnet. Hat es bei diesen Schiffen nie gegeben. Das fiel allerdings sofort auf. Und wurde natürlich nicht beachtet. Nur fragt man sich, wo hatte der Planzeichner das her?


    Viele Grüße

    Dieter

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