Noch eine Adolph Bermpohl, brauche Expertise! :)

  • Moin,

    liebe Leute!


    IMG_0908.jpg


    Da isse also die Gute!


    Und mein erstes Thema in diesem Forum (Wie in meinem Newbie Post angekündigt)


    Nun gibt es ja schon eine ganze Menge ABs hier und wirklich tolle Bauberichte.

    Glückwunsch - einige davon sind wirklich beeindruckend, bildschön, wirklich!


    Da ich voll im Beruf und mit großer Familie mit Zeit fürs Hobby nicht ganz so gesegnet bin,

    wird meine AB wohl nicht ganz so detailtreu werden, vlt. kann man ja im Laufe der Zeit immer mal wieder upgraden.

    Nun, ich habe mal fotografiert, wie der Zustand des Models gerade nach Kauf ist und würde Euch Fachleute gerne mal einen Blick drauf werfen lassen und evtl. auch schonmal die ein oder andere Frage platzieren.


    Wie gesagt, ich komme aus dem Flugzeugmodellbau, habe in den letzten 30 Jahren viel gebaut, gelötet, geklebt, laminiert, bespannt, lackiert, geschliffen, geflucht… bin also mit den grundlegenden Handwerkstechniken bewandert, habe allerdings fast keine Erfahrung im Schiffsmodellbau.


    Trotzdem möchte ich die AB gerne mit meinen beiden Jungs soweit herrichten, dass sie fährt, gut aussieht dabei ;), und wir drei „Männer“ gute Zeit miteinander verbringen können.


    Da bin ich für jeden auch nur so banalen Tip von Euch mega dankbar!

    Nun kommen erstmal ein paar Bilder von den „Innereien“, so wie aktuell vorhanden:

    IMG_0910.jpg

    die Heckklappenmechanik mit Endschaltern funktioniert prima, ich frage mich nur, wie man da dran kommen will, falls mal eine Reparatur ansteht, was bei solchen mechanischen Lösungen ja durchaus passieren könnte.

    Und da kommt schon meine erste vlt. dumme Frage:


    Ich gehe davon aus, dass das Deck auf dem Rumpf geklebt wird.

    Was, wenn man mal etwas reparieren muss, wo man schlecht drankommt?

    ZB. Tochterbootaufzug, Ruderanlage, Heckklappe.. etc.

    Macht es Sinn von vorne herein Revisionsklappen einzuplanen? Oder gibt es Möglichkeiten das Deck wasserdicht zu verschrauben

    Oder existiert eine Klebetechnik, die es ermöglicht im Notfall das Deck wieder abzuheben, ohne den Schaden zu verursachen?

    Oder besteht die Kunst darin „reparaturanfällige“ Komponenten irgendwie so zu platzieren, dass sie durch die Hauptöffnung zu erreichen sind?

    Vielleicht eine dumme Frage, die mich aber gerade umtreibt. Wie macht Ihr das?



    Hier mal zwei Bilder von den Motoren.

    Kennt die jemand? Sind die okay?

    Findet man irgendwo tec Daten (Spannung, Drehzahl, Strom)?

    In der Fliegerei benutzen wir ja seit 20 Jahren BL-Motoren mit entsprechenden Reglern.

    Das ist natürlich teuerer, aber, so wie ich es einschätze auch wesentlich kraftvoller….. gibt es da günstige Möglichkeiten?

    Lohnt es sich darüber nachzudenken?



    IMG_0913.jpgIMG_0912.jpg


    Wenn man bei den Bürsties bleibt,

    Nmh Akkus, oder Blei, oder Lifepo, oder Lipo?

    Wieviel Ampere wird so ein Motor unter Last ziehen? Habe keinerlei Vorstellung.

    Die Kupplungen scheinen mir in Ordnung,

    die Wellen laufen rund und leicht.

    Vorne gibt es dann noch ein Seitenstrahlruder, auch da würde mich interessieren, welche Spannung man dem zumuten kann.

    Ach ja, und eine Wasserpumpe für den Löschmonitor …. dito..

    IMG_0911.jpg



    vielleicht , macht es Sinn erst einmal alles „auszubauen“ und sinnvoll wieder „einzugestalten“.


    Soweit…


    Ich freue mich sehr, falls sich jemand findet, der mir schonmal den ein oder anderen Hinweis geben könnte, und etwas auf die Sprünge helfen mag…

    wie gesagt, es würde mir sehr weiterhelfen!

    Danke Euch vorweg und noch einen schönen Sonntag Abend! :)


    herzlich

    Claude

  • Viel Erfolg bei der Renovierung/ Upcycling. Ich werde das mal abonnieren, denn auf mich wartet auch noch eine restaurationsbedürftige AB.

    Was auf jedenfall für mich neu ist, ist deine Heckklappenöffnung. In meiner ist noch der verlängerte Servoarm dafür zuständig. Grundsätzlich kann ich mir keinen Grund vorstellen warum man nicht mit BL Motoren fahren sollte. Bzgl. der Batterien muss man wohl schauen inwieweit das Boot im Wasser liegt. Also weniger Gewicht bei Fernsteuerung und Elektronik kann man notfalls mit Gewichten gegen arbeiten um das wieder auszugleichen, jedenfalls besser als ein U-Boot zu haben.

    Gruß Siggi

  • Hallo Siggi,

    danke Dir.

    Nun ja, ich glaube die Lösung mit dem verlängerten Servoarm ist zumindest weniger störanfällig.

    Die bei mir verbaute, die ein wenig an den Tochterbootaufzug von Jt. Yachtmodelle erinnert, hat den Vorteil, dass sie einen beliebig weiten Weg fahren kann. Wenn ich bei der Idee bleiben sollte, werde ich die Ausführung noch etwas verbessern.

    Viele Grüße

  • Zuerst mal, schwimmt die Bermpohl ? Und wenn ja wie lange ? Das aufgelegte Deck ist mit Sicherheit nicht dicht. Von weitem auf den Bilden kann ich mir nicht vorstellen das an der Heckwanne kein Wasser eindringt.

    Hattest es mal in der heimischen Badewanne ?


    Der Erbauer hatte mit der Öffnung der Heckklappe eine eigene Lösung erdacht, wenns noch funzt, noch besser. Ansonsten wirkt vieles provisorisch und unfertig.

    Für die Reviöffnung der Ruder gibts hier im Forum gute Lösungen. In echt ist in der Heckewanne ein verschraubter Deckel. In den Modellen wird der oft mit Silikon geklebt oder wie in echt verschraubt. Motoren kommst mit verklebten Deck ran.

    Stromaufnahme der Motoren musst messen, auch ob die genug Schub haben. Ansonsten eben raus solange es unverklent ist und einmal neu. Im Forum gibts (genug) Auslegungen für Motor und Schrauben.

    Ich verwende keine Klemmen aus der Hausinstallation, gibt genug vernüftige bezahlbare Stecker zu kaufen. Vlt die Kabel überdenken, meine Modellbaukabel sehen anders aus. Vlt war der Erbauer ein Installateur der verwendete was eben in der Kiste lag :no1:

    Vermutlich gilt das auch für das Tochterboot.

    Aus eigenen Erfahrungen habe ich da BL wegen des Gewichts von nur 15 Gramm verbaut,


    Jeder baut hier aber wie er kann und möchte.


    Soviel für 5 Pfennig von mir dazu, :kaf2:

  • Lieber Verpfuschnix,

    danke für Deinen Beitrag, das hilft doch schonmal etwas! :)

    Im Einzelnen:

    Zuerst mal, schwimmt die Bermpohl ? Und wenn ja wie lange ? Das aufgelegte Deck ist mit Sicherheit nicht dicht. Von weitem auf den Bilden kann ich mir nicht vorstellen das an der Heckwanne kein Wasser eindringt.

    Hattest es mal in der heimischen Badewanne

    Nein hatte ich noch nicht, werde ich aber natürlich machen. Ich glaube eigentlich, dass sie dicht ist, falls nicht, muss man weitersehen.

    Wäre natürlich sinnvoll das zeitnah zu veranstalten, danke für den Hinweis!

    Der Erbauer hatte mit der Öffnung der Heckklappe eine eigene Lösung erdacht, wenns noch funzt, noch besser. Ansonsten wirkt vieles provisorisch und unfertig.

    Das ist leider richtig, ich seh es als Ansporn es besser fertig zu machen.

    Die Grundidee jedenfalls ist ganz gut, weil der Weg lang ist


    Für die Reviöffnung der Ruder gibts hier im Forum gute Lösungen. In echt ist in der Heckewanne ein verschraubter Deckel. In den Modellen wird der oft mit Silikon geklebt oder wie in echt verschraubt. Motoren kommst mit verklebten Deck ran.

    Stromaufnahme der Motoren musst messen, auch ob die genug Schub haben. Ansonsten eben raus solange es unverklent ist und einmal neu. Im Forum gibts (genug) Auslegungen für Motor und Schrauben.

    .super!


    .

    Ich verwende keine Klemmen aus der Hausinstallation, gibt genug vernüftige bezahlbare Stecker zu kaufen. Vlt die Kabel überdenken, meine Modellbaukabel sehen anders aus. Vlt war der Erbauer ein Installateur der verwendete was eben in der Kiste lag

    ich auch nicht, das ist aber eine winzige Selbstverständlichkeit!

    natürlich kommen da andere Kabel rein!


    Tocherboot ist noch komplett leer


    Jeder baut hier aber wie er kann und möchte.

    ei logo, wie denn sonst???


    Soviel für 5 Pfennig von mir dazu, :kaf2:

    brauche Kontonummer! :))


    Danke für Deine Zeit und freundliche Hilfe

    herzlich

    Claude

  • Hier mal zwei Bilder von den Motoren.

    Kennt die jemand? Sind die okay?

    Findet man irgendwo tec Daten (Spannung, Drehzahl, Strom)?

    Das sind Mabuchi RS-550SH, die es allerdings in etlichen Varianten gibt. Die werden auch kundenspezifisch gewickelt und dann wird es echt schwierig mit den Daten. Normalerweise drehen die so zwischen 10.000 und 20.000 leer bei 12V. Ich persönlich würde sie nicht nutzen.

  • toll, Herrmann, danke!

    darum wende ich mich an Euch, das sind die Tips, die ich jetzt brauche.

    Habe eben mal geblättert und versucht eine Motorempfehlung für das Modell zu finden.

    hm…. entweder finde ich Abhandlungen im Stile von Promotionen (die ich nicht verstehe), oder wage Vermutungen.

    Erfahrung von Kollegen im Sinne von „hiermit klappt es prima“ wären mir da eine größere Hilfe!

    Gibt es einen Motorstrang, den Du empfehlen/kaufen würdest, wenn Du die AB neu bestücken würdest?

    herzlich

    Claude

  • Ich denke, dass sich der Badewannentest echt erübrigt. Das mittlere Ruder ist eigentlich unter der CWL, heist da muss Wasser rein kommen. Ich sehe nicht wie du das wasserdicht verschrauben kannst IMG_7599.jpeg

    IMG_7598.jpg


    Motorisierung hast ja nun die Auslegung. Wenn dich noch was interessiert, stöber mal unter tollen Bauberichten hier

  • ja, die Berichte werde ich natürlich lesen.

    was das mittlere Ruder betrifft…. hm…. da ist ja kaum mehr Platz unter der Aufnahme für das Tochterboot.

    der Platz für das Ruder ist auch festgelegt…. hm…. mal schauen, ob ich irgendwo finde, wie die Kollegen das gelöst haben….

    herzlich

    C

  • Früher von Robbe, jetzt von Krick gibt es Ruderanlagen, bei denen ein Ende vom Rohr leicht aufgebördelt ist, dort wird ein Gummiring eingelegt:


    Die blauen Pfeile zeigen was ich meine:


    Krick Rudergarnitur.jpg


    Wenn der Gummiring eingefettet wird und zw. Gummiring und Ruderhebel eine U-Scheibe kommt, bringt man alles etwas auf Spannung und zieht dann den Ruderhebel fest. Das ist dicht. Die zweite U-Scheibe kommt auf das Ruderblatt, damit sich das Messingrohr nicht in den Kunststoff einarbeitet.

  • Eingeklebte Ruderanlagen oder auch Stevenrohre von Wellenanlagen lassen sich gut lösen, indem man sie vorsichtig mit einem Lötkolben erwärmt. Dafür die Lötkolbenspitze einfach in ein Rohrende stecken und dabei etwas Druck oder besser noch Drehkraft ausüben. Sobald sich das Rohr bewegt, Lötkolben wegnehmen und weiterdrehen.

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