JOHANN FIDI, STRÖPER oder EMMI ein kleiner Baubericht

  • Moin ans Forum,

    da niemand Interesse an meiner unfertigen VORMANN JANTZEN, samt Tochterboot, gezeigt hat, ist die nun auf dem Sperrmüllhaufen des örtlichen Abfallentsorgers gelandet. Ohne Tochterboot.

    Etwas enttäuscht war ich schon über das mangelnde Interesse. Wenn ich da sehe, welchen phantasielosen Schrott sich da manche Kollegen auf die Werkbank holen, kann ich das nicht verstehen. Aber egal. Das Tochterboot war noch übrig. Es war auf der Grundlage des Baukastens der JOHANN FIDI von Graupner entstanden. Und ich habe mich entschlossen, es fertig zu bauen. Es ist schließlich klein genug um alle Anforderungen an meine zukünftigen Modelle zu erfüllen.

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    Das ganze Oberteil war ja, im Vergleich zum Originalbaukasten, ziemlich "rundgelutscht". Ich hatte das realisiert, indem ich das Decksteil mit Balsaholz unterfüttert und dann entsprechend rund geschliffen hatte. Beim Innenausbau war ich vom Bauplan abgewichen. Das Ruderservo sollte hinter der Sperrholzwand installiert werden. Wäre dort nie mehr zugänglich gewesen. Das war mir doch zu riskant.

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    Ich stand nun vor der Frage, ob ich das Boot im angefangenen Stil weiterbauen sollte oder besser nach Bauplan.

    Nach der Graupner - Pleite gab es allerhand Tiefziehteile im Netz zu kaufen. Damals hatte ich mir auch noch einen Satz Teile für die FIDI gesichert. Das erwies sich jetzt als Vorteil. Ich entschloss mich, nach Plan zuende zu bauen.

    Das Steuerhaus konnte ich weiter verwenden. Da waren gegenüber dem Original noch keine Änderungen vorgenommen worden. Und so konnte ich mir die Arbeit sparen das Dach noch einmal neu zu machen. Obwohl ich mir sicherheitshalber die Teile die schon verbaut waren noch einmal auf ABS gezeichnet habe. Mit Hilfe der Reste der Laserteilplatte.

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    Letztendlich habe ich das aber nicht gebraucht.


    Das rundgeschliffene Deck wurde mithilfe eines Cuttermessers entfernt. Das ging ganz gut. Nur der mit dem Rumpf verklebte Rand (die Scheuerleiste) war stehengeblieben und ein Problem. Ich habe versucht das abzuschleifen. Das hätte aber ewig gedauert. Viel Kraft konnte man nicht anwenden. Dafür war die Rumpfschale jetzt zu labil.

    Also entschloss ich mich, mit den vorhandenen Teilen auch das Rumpfunterteil neu zu machen. Ruder, Wellenanlage, Motor und Ruderservo wurden ausgebaut und im neuen Rumpf wieder installiert.

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    Innerhalb des markierten Bereiches der durch die Decksöffnung zugänglich ist. Für den Akku wurde eine Halterung gefertigt. Da es sich um relativ starkes Material habdelt, wurden etliche Löcher zur Gewichtsersparnis gebohrt.

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    Dann wurde noch der Fahrregler mit den erforderlichen Anschlüssen bestückt. Dabei kam erstmals die Löthilfe zum Einsatz die ich für kleines Geld auf der Messe in Leipzig erstanden hatte. Macht sich ganz gut das Teil.

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    Der fertig bestückte Fahrregler sieht dann so aus.

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    Dann wurde das ganze mal getestet. Es funktioniert. Für das endgültige setup braucht es dann aber noch einen kleineren Empfänger. Muss ja mit jedem Gramm sparen.


    Fortsetzung folgt

  • Mal kurz zum Namen - siehe Überschrift. Solange das Modell zu einem namentlich bekannten SRK gehörte stand ja auch der Name des Tochterbootes fest.

    Da es jetzt ein eigenständiges Modell - ohne zuehörigen SRK - wird stand ich vor der Qual der Wahl. Zum Baukasten gehören Beschriftungen für 4 verschiedene Originale. Da ich nur die Basisplatte für kurze Schriftzüge an das Steuerhaus geklebt habe, fällt JOHANN FIDI inzwischen schon mal raus. Wahrscheinlich wird es EMMI werden. Gefällt mir am besten.

  • Nachdem die Namensfrage erläutert ist gehts weiter mit dem Bau. Da es viele gelaserte Teile, Spritzgußteile und Tiefziehteile im Baukasten gibt, geht das recht zügig. Teile rauslösen, leicht verputzen und zusammenkleben. Oder eben Spritzgußteile an Ort und Stelle kleben. Eventuell mit etwas Nacharbeit.

    Da die Rumpfschale wieder soweit hergerichtet war, ging es mit dem Deck weiter. Dort wurden verschiedene Profile sowie Poller angeklebt. Die Poller waren vorher oben glattzuschleifen. Für die Laschhaken gab es tiefgezogene Gehäuse die mit gelaserten Haken komplettiert wurden. Und dann in das Decksteil eingeklebt.

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    Leider habe ich dabei die Maßangabe etwas falsch interpretiert. Dadurch sind die Ränder rund um die Haken ziemlich breit geraten. Läßt sich zerstörungsfrei wohl kaum korrigieren. Muß ich halt mit leben.


    Die Plichtrückwand konnte ich vom alten Modell retten. Brauchte sie somit nicht mühselig aus ABS aussägen.

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    Da mußte dann ein Profil drauf. War etwas fummelig das in die richtige Größe zu biegen. Dort, und an einigen anderen Stellen, hätte ich mir gewünscht, dass der Hersteller die Profile in einer entsprechenden Vorrichtung mit den entsprechenden Radien passgenau vorfertigt. Zumal wenn man das Material nicht im Fundus hat und sich keine Fehlversuche und Proben leisten kann. Und der Hinweis, über einem Kugelschreiber zu biegen, ist ziemlich ungenau was die Radien angeht.

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    Die Klappe ist lt. Bauanleitung nur mit doppelseitigem Klebeband fixiert. So kann man immer noch an die Befestigungsschraube des Ruderhebels ran.


    Die Schwimmwesten gab es als Tiefziehteile. Ich hatte noch Fertigteile im Fundus. Die sahen wesentlich besser aus und sind originalgetreuer. Waren aber einen Tick zu groß.

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    Der Rumpf bekam im hinteren Teil noch ein paar Profile als Scheuerleisten/Fender ab.TB15.jpg


    Hinter der Plicht war dann die Schiene für den Schlepphaken anzubringen. Und aus ein paar Fertigteilen und und gelaserten Teilen war der Schlepphaken zu bauen.

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    Die Tür des Steuerhauses wurde mit ein paar Kleinteilen und dem Rahmen des Fensters komplettiert.

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    Auch die Frontfenster und die seitlichen Fenster bekamen ihre Rahmen. Alles schön gelaserte Teile. Bekäme ich mit Laubsäge, Feile und Bohrer so nie hin.

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    Irgendwann in diesem Baustadium sollten dann die getönten Fensterscheiben eingeklebt werden. Auf diesen Schritt habe ich erst einmal verzichtet. Das zum Lackieren abzukleben war mir zu fummelig. Und auch eine Lackierung mit Pinsel wäre mir zu riskant. Zu schnell ist man da mal abgerutscht. Die Scheiben sind vorbereitet. Kommen aber erst nach der Lackierung rein.

  • Moin,

    das mit der Jantzen ist schade. Liegt wohl an den sich extrem verbreitenden PEBA Modellen. Vor 2 Jahren wär das vielleicht was für mich gewesen, jetzt hab ich andere Projekte und hätte definitiv keinen Platz (und auch keine Zeit) gehabt.

    'ne Fidi V2 liegt bei mir auch noch rum, aber wird wohl nicht mehr gebaut werden (wer weiss).


    Die Akkuhalterung ist eine gute Idee. Für die Fenster kann man Canopy Glue nehmen, das ist so ein weissliches Zeugs, wass sich noch mit einem Wattestäbchen entfernen lässt solange nicht durchgetrocknet (die Flieger nutzen das oft für ihre Kanzelabdeckungen). Durchgetrocknet ist das durchsichtig.


    Falls du noch Fotos von der Emmi brauchst, ich hab ein paar. Nicht jedes Detail aber manches kann man sich dann aus anderen Fotos ableiten.


    VG

    Joerg

    In der Werft: TyneLifeboat, Bootshaus, Slipway 1:20, 9,5m SRB Trainingsboot, 1/72 Severn (Airfix), 1/72 + 1/87 Springer Tug, Shannon 1/12
    Im Hafen:
    Seenotretter Ponton mit Open Ship Diorama 1:20 (Eigenentwurf), 7m SRB GESINA 1:10 - 7m SRB MAX CARSTENSEN 1:20 - 9.5m SRB WILMA SIKORSKI 1:20 - MRB LÜBECK 1:20 - Springer Tug aus PS 1:20 + Schubleichter 1:20, Century 750 Segler
    Wo: www.smc-elmshorn.de ...

  • Hallo Jörg,

    vielen Dank für die angebotenen Fotos. Aber ich glaube nicht, dass ich die noch brauchen kann. Der Bau geht so flott vonstatten, dass ich keine Möglichkeit sehe, da noch irgendwas zu ändern weil es auf den Fotos anders ausschaut. Habe da auch im Netz schon so einige Unterschiede zwischen Original und Baukasten/Bauplan entdeckt.

    Die Fenster werde ich mit einem Plastikkleber von UHU einkleben. Der wird in der Bauanleitung explizit für diesen Zweck empfohlen. Ich wollte es auch nicht so recht glauben und habe erst einmal mit Reststücken getestet. Es klappt wirklich einwandfrei. Ansonsten verwende ich für sowas bisher Tacke-Glue. Die Fenster für den offenen Fahrstand habe ich auch mit dem UHU - Zeugs verklebt. Hat das Testergebnis bestätigt. Klebt zusammen und ist nicht zu sehen.


    Das der Modellrumpf auf dem Müll gelandet ist, hat mich etwas traurig gemacht. Vielleicht lags auch daran, das ich Abholung geschrieben habe. Allerdings hat wirklich niemand gefragt. Vielleicht hätte sich ja was arrangieren lassen. Materiell ist das ja kein so großer Schaden. Aber die Arbeit, die dringesteckt hat, tut einem leid. Und der Rumpf war ja wirklich gut gebaut. Das ist nun aber alles Geschichte.


    Gruß

    Dieter

  • Die vielen vorgefertigten Teile machen wirklich ein zügiges Bauen möglich.

    Das Cockpit bekam Lüfter samt Abdeckung. Eine Steckdose, eine Kabelhalterung, das Steuerrad und die Grundplatte für das Gerätedisplay. Beim Biegen der Rundprofile rechts und links wieder das Problem den Radius beim ersten Versuch hinzubekommen. Für einen zweiten Versuch fehlt das Material.

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    Auf der rechten Seite war ein 5mm starkes Profil zu verarbeiten. Es sollte über längere Strecken auf halbe Stärke abgeschliffen werden. Mir fiel noch rechtzeitig ein, dass ich 5mm Halbrundprofil im Fundus haben musste. Also wurde der Plan geändert und nur der Abschnitt mit vollem Profil durch Zusammenkleben von zwei Teilstücken gebildet.


    Es wurden auch noch der Fahrhebel für den Motor angeklebt. War ein Spritzgussteil. Ebenso der Telefonhörer. Er sitzt in einer Halterung aus Laserteilen.

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    Auf dem Steuerhausdach war ein Handlauf zu montieren. Wieder sollte ein 2mm Rundprofil vorgebogen werden. Diesmal schnitt ich mir ein Stück Sperrholz mit entsprechender Form zu. Dort herum wurde das Profil gebogen und dann mit Wärme behandelt. Ich erhoffte mir davon mehr Stabilität in der neuen Form. Von der primitiven Vorrichtung versprach ich mir einen gleichmäßigern Kurvenverlauf als wenn ich nur freihand biegen würde.

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    So ganz erfüllten sich meine Hoffnungen nicht. Aber das letzte bischen würde sich auch so biegen lassen.

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    Laut Plan wurden die Bohrungen für die Handlaufstützen angezeichnet und gebohrt. Die Stützen selbst waren als Spritzgussteile dabei.

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    Dann fädelte ich den vorgebogenen Handlauf in die Stützen ein und erlebte die erste Überraschung. Die beiden Schenkel waren viel zu lang. Laut Bauanleitung sollten sie seitlich am Steuerhaus entlangführen und dort festgeklebt werden. Das ging gar nicht, da die Stützen in einer völlig anderen Flucht liegen. Bei genauem Hinsehen entdeckte ich dann, dass es wohl auch bei Graupner nicht funktioniert hat. Dort endet der Handlauf nämlich an den hinteren Stützen. Ich habe ihn dann so lang gelassen, dass er frontal auf die Steuerstandvorderfront stößt und dort verklebt.

    Danach kam Überraschung Nummer 2. Vorn waren noch zwei Stützen, ebenfalls Rundmaterial 2mm, anzubringen. Da die mit dem unteren Ende in der Vorderfront stecken, wollten sie immer nach vorn runterkippen. Also entschloss ich mich, um die Klebestelle nicht solange fixieren zu müssen, mit Sekundenkleber zu arbeiten.

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    In dem Moment, wo ich die Klebestelle mit Aktivator besprüht habe, flog der Rundstab des Handlaufes mit einem deutlichen Knall auseinander. Da ich kein weiteres 2mm Rundmaterial in Plastik hatte, musste eine andere Lösung her. Doch dazu im nächsten Teil. Das Limit an Bildern ist für diesen Beitrag ausgeschöpft.

  • Der Handlauf hatte sich aus mir unerklärlichen Gründen beim Kontakt mit dem Aktivator selbst zerlegt. Im Materiallager fand sich aber noch 2mm Messingrohr. Davon wurde ein Stück genommen, mit Lötdraht ausgestopft und gebogen. Als die Form stimmte, wurde der Gasbrenner angeworfen und das Lötzinn aus dem Rohr entfernt.

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    Anschließend wurden beide Schenkel auf das richtige Maß gekürzt, eingefädelt und an den Enden festgeklebt. Vorher hatte ich natürlich die Plastikreste entfernt. Zum Glück waren die in den Stützen nicht verklebt.

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    An Bb-Seite wurde der Stiel für den Bootshaken, mit zugehöriger Halterung, an das Steuerhaus geklebt. Vorn ist die Halterung für den eigentlichen Haken (den es nicht gibt) ans Deck geklebt.

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    Beim Abnehmen des Deckshauses bleibt das Teil ja am Bootskörper zurück und nur der Stiel wird mit abgenommen.


    Dann gab es da noch jede Menge Tiefziehteile für den Mast, das Radar, Radarreflektor (komischerweise eine Kugel) und die Fender. Die Teile wurden grob ausgeschnitten, auf Maß geschliffen und miteinander verklebt. Ziemlich fummelig, da verständlicherweise die Klebeflächen an den Tiefziehteilen äußerst schmal waren.

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    In der Plicht war noch der Standplatz des Steuermanns einzubauen. Dafür gab es ein ausreichend grosses Stück Plastikplatte mit Riffelmuster.

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    Und damit der Steuermann bei schlechtem Wetter oder dem Wassern des Bootes den Halt nicht verliert, bekommt er noch einen Schutzbügel im Rücken.

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    Beim Original ist das ein Polster und angebunden. Mal sehen, ob ich das auch nachbilden kann.


    Der Mast war mit allerlei Laserteilen und Profilen zu komplettieren. Eine Platte hatte ich zu zeitig an den Mast geklebt. Hätte da vorher eine Nut reinfeilen sollen. Für ein Vierkant von 3 x 3mm. Weiter unten hätte ich auch ein Loch gleicher Größe reinbohren und feilen müssen. Zum Glück entdeckte ich ein Profil mit genau diesen Abmessungen, und einem Loch in der Mitte, im Fundus. Davon wurden zwei Stücke abgeschnitten. Um die Stärke des Mastes kürzer als angegeben. Und dann wurde mit einem langen Bohrer das Loch in der Mitte auf Maß (1mm) gebracht.

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    Die eingefärbte Stirnseite des Profils - leider etwas unscharf.

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    Von beiden Seiten angebohrt, bis der Bohrer komplett durch war. Dann machte ich mir Markierungen für die Trennstelle und einen Längsstrich. Der Mast wurde an den entsprechenden Stellen durchbohrt (1mm) und mittels eines Stückes Draht von 1mm Stärke wurden die inzwischen halbierten Träger an den Mast geklebt. Der Längsstrich sorgte dafür, dass beide Teilstücke zueinander ausgerichtet werden konnten. Falls die Bohrung nicht absolut in der Mitte saß.

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    Die obere Strebe bekam an den Enden zwei Halterungen für Antennen aufgeklebt. Die untere Strebe hatte laut Plan zwei runde Scheiben als Abschluß. Alles ausgelaserte Teile.



    Uuups - da ist was schiefgegangen mit den Fotos. Sorry.

  • Dann solls mal weitergehen. Diesmal hoffentlich ohne Bilderpanne.

    Der Mast musste mit allerlei Teilen weiter aufgerüstet werden. Da waren ausgelaserte Teile dabei. ABS-Profile, Tiefzieh - und Spritzgussteile ebenso. Auf der Rückseite war ein großer Bügel samt Stützen anzubringen. Beim Original ist das wohl eine Schutzvorrichtung wenn der Mast umgelegt wird. Das untere Ende des Mastes wurde mit Stabilit Express ausgefüllt um dem Pin Halt zu bieten. Mit dem wird der Mast am Steuerstand fixiert.

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    Radar und der sogenannte Radarreflektor sind Tiefziehteile die zuvor zusammengesetzt wurden. Mir ist diese komische Kugel als Radarreflektor etwas suspekt. Eigentlich sind Radarreflektoren ja mit vielen Flächen versehen und haben Ecken und Kanten um ein gutes Echo zu erzeugen.

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    Dann waren da noch diverse Kleinteile die als Suchscheinwerfer, Typhon und Antennen bezeichnet wurden. Lange habe ich überlegt, ob ich die Lampenkörper bereits jetzt anbringen sollte. Oder erst nach dem Lackieren. Da sie sich wohl gut abkleben lassen werden habe ich sie jetzt schon angebracht. Da kann es nach dem Lackieren keine "Klebstoffschäden" geben.

    Hier das Gleiche noch einmal aus anderer Perspektive.

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    Für den Schutzbügel des Steuermannes gab es noch eine Stütze. Kleines Problem hierbei - die Stütze wird mit dem Steuerhaus abgenommen. Der Fuß bleibt am Boot. Da ist immer etwas Fummelei angesagt wenn das Steuehaus aufgesetzt wird. So stabil ist das ganze nicht das die Stütze unten von allein in die Hülse rutscht. Muss man halt immer dran denken. Sonst gibt es bald Bruch. Außerdem wurden die beiden Rettungswesten eingeklebt. Muß ich später mit dem Pinsel die richtige Farbe verpassen.

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    Mal probehalber zusammengesteckt sieht das dann so aus.

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    Und dann das Ganze auf den Rumpf aufgesetzt. Langsam nimmt es Form an.

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    Jetzt kam der Moment wo ich alle losen, noch nicht angebauten, Teile und die RC-Komponenten in den Rumpf packte. Und dann wanderte das Objekt auf die Waage.

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    Die zeigte 469 Gramm an. Damit lag ich gut im Rennen. Die Bauanleitung suggeriert, Blei reinzupacken, wenn das Teil weniger als 500 Gramm auf die Waage bringt. Mal sehen, was Lackierung und Klettband zum Befestigen der RC-Komponenten noch an Gewicht draufbringen. Und ich habe noch die Wahl zwischen MS-Prop oder dem mitgelieferten Plastikprop. Das macht aber nur 4 Gramm Unterschied. Und einen kleineren Empfänger will ich ja auch noch besorgen. Das spart auch noch ein paar Gramm.

  • Kleines update.

    Obwohl alle Teile sehr gut zueinander passten (von den zu biegenden Radien vielleicht abgesehen) ging es nicht ganz ohne Spachteln und Schleifen. Die erste Runde war schon erfordelich beim Bau des Deckshauses. Das habe ich ja vom ursprünglichen Modell übernommen. Und deswegen auch keine Bilder. Auf das Tiefziehteil war ja noch eine gelaserte Platte aufzukleben gewesen. Und die Kante zwischen beiden Teilen mußte gespachtelt und geschliffen werden.

    Obwohl das in der Bauanleitung nirgendwo gefordert oder vorgeschlagen wird, entschloß ich mich, die Fuge zwischen Rumpf und Deck zu spachteln. Mit einem Rührstäbchen von MacDoof wollte ich den Spachtel da schön reinbringen und gleichzeitig einen guten Radius erzielen. Hat leider nicht so richtig geklappt. Zuviel Spachtel quoll seitlich raus und hing dann neben der Fuge auf der Rumpfschale bzw. der Fenderleiste. Ich habe dann Methode "Fliesenleger" angewendet und das mit dem Finger langgezogen. Das war zwar glatt. Aber breiter verteilt als eigentlich gewünscht. Also zusätzliche Schleifarbeit. Aber insgesamt hält sich das bei dem Baukasten ja in Grenzen.

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    Es gab auch noch die beiden Seitenlaternen. Die färbte ich erst einmal mit Glühlampenfarbe ein.

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    Als nächstes nahm ich mir die Verglasung des Steuerhauses vor. Dafür liegt dem Baukasten getöntes Material bei. Alle Scheiben wurden ausgeschnitten und eingepasst. Da die Zwischenräume zwischen den Scheiben teilweise recht schmal sind, wurden die einzelnen Scheiben mit Klebeband an ihrem Platz fixiert. So stellte ich sicher, dass sie später wirklich alle an ihren Platz passen.

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    Und mal wieder eine Stellprobe. Alles passt und sieht langsam ganz brauchbar aus.

    Dann war da noch die Windschutzscheibe für den offenen Fahrstand anzufertigen. Tests hatten gezeigt, dass sich das mitgelieferte Material für die Verglasung sowohl mit Plastikkleber als auch Sekundenkleber problemlos und ohne Schleierbildung etc. kleben lässt.

    Das Schnittmuster für die aus drei Teilen bestehende Windschutzscheibe war Bestandteil des Planes. In der Bauanleitung fand ich auch den Hinweis, die Biegestellen der beiden Seitenteile mit einem Fön zu behandeln um die sich bildenden weißen Streifen an der Biegestelle wieder zu eliminieren. Das Verfahren war mir neu. Ich habe daher erst einmal an Reststücken geübt. Hat geklappt.

    Dann wurden die drei Teile mit Klebestreifen an ihren Positionen fixiert und untereinander mit UHU Plastikkleber verklebt.

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    Nach Trocknen des Klebers konnte ich die Scheibe erst einmal abnehmen. Soll ja erst nach der Lackierung dauerhaft an ihren Platz kommen.

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    Anschließend beschäftigte ich mich noch einmal mit der mittleren Scheibe des Steuerhauses. Dort gehörte eine Schleuderscheibe hin. Baukasten und Bauanleitung bieten zwei Varianten an. Da noch genügend Material übrig war, probierte ich beide Varianten aus. Welche ich einbaue, brauche ich ja erst nach dem Lackieren zu entscheiden. Bei Variante 1 kommt einfach der migelieferte Aufkleber zum Einsatz. Einfach, aber wenig originalgetreu. Bei Variante 2 wird ein ausgelaserter Ring auf Scheibenmaterial geklebt. Wenn der Kleber trocken ist, das Material rund um den Ring abschneiden und mit dem Ring bündig schleifen. Das ist schon ziemlich originalgetreu. Dann mittig durch Schleuderscheibe und Frontscheibe ein Loch bohren und die Schleuderscheibe mit mitgelieferter Schraube auf die Frontscheibe schrauben. Auf den Schraubenkopf kommt noch eine ausgelaserte Scheibe um den Schltz zu kaschieren.

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    Insgesamt recht originalgetreu. Noch besser wäre es gewesen, wenn es für die Schleuderscheibe und den Aussenring dünneres Material gegeben hätte. Beides 1mm stark - das trägt doch ganz schön auf. Ich habe das etwas abgemildert indem ich zumindest den Ring und die Scheibe in der Mitte etwas dünner geschliffen habe. Auf die Rückseite klebte ich dann noch (noch nicht auf dem Bild) eine ABS-Streifen als Imitation des Kanals in dem der Treibriemen läuft.

  • Langsam hole ich mit meinem kleinen Baubericht das aktuelle Geschehen beim Bau ein.

    Aus einem Reststück ABS fertigte ich eine simple Abdeckung über dem Stellring auf der Propellerwelle. Damit möchte ich vermeiden, dass irgendwelche Kabel mit dem Stellring kollidieren. Vermutlich tuen es später aber auch ein paar Stücke Klebestreifen zum Fixieren der Kabel.

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    Ich packte dann mal die RC Komponenten und alle losen Teile wieder in den Rumpf und setzte diesen ins Wasser.

    Dank der geringen Größe musste ich nicht zwei Stockwerke höher die Badewanne einlassen. Unsere alte Edelstahlspüle im Keller war für den Zweck groß genug. Da der Gewichtstest ja schon positiv verlaufen war, gab es auch hier keine unangenehme Überraschung.

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    Wie auf dem Foto zu sehen ist, wurde auch im vorderen Decksbereich etwas gespachtelt. Dort war ein Rundprofil aufgeklebt. Und die Klebenaht sah nicht so perfekt aus.


    Es war der Zeitpunkt gekommen etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Mit dem Steuerhaus fing ich an, da dort nach dem Lackieren ja noch diverse Fenster einzusetzen und Kleinteile anzuzbringen sind.

    Nachdem das Steuerhaus einmal weiß lackiert war, zeigte sich leider, dass ich die Kante zwischen Tiefziehteil und Dach noch einmal mit Spachtel bearbeiten musste.

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    Die Kugelfender hatte ich bereits mit der Spraydose eingefärbt. Den schwarzen Bereich bemalte ich aber mit dem Pinsel. nach dem Trocknen der Farbe wurden die Befestigungsleinen angebracht.

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  • Danke.

    Da mache ich dann auch gleich mal weiter.

    Die Lampen am Mast sind abgeklebt.

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    Dann kam Molotow Nummer 005 zum Einsatz. Eine weiße Farbe mit unwahrscheinlicher Deckkraft. Für die schwarzen Markierungen hat selbst das nicht gereicht. Da musste ich später mit dem Pinsel nacharbeiten.

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    Hier noch aus anderer Perspektive.

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    Um Gewicht zu sparen, hatte ich meine Technologie beim Lackieren leicht geändert. Normalerweise hätte ich einen Rumpf komplett weiß lackiert. Das dann abgeklebt und mit grün weitergemacht. Bei dem kleinen Boot wollte ich die Komplettlackierung mit Weiß einsparen. Was sich als nicht so gute Lösung herausstellte. Ich hatte jedenfalls alles abgeklebt was weiß bleiben sollte und dann grüne Farbe aufgebracht.

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    Als die Klebestreifen entfernt waren sah das dann so aus.

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    Und dann reifte in mir die Erkenntnis, dass ich Schwierigkeiten bekommen werde beim Abkleben des grünen Bereiches. Wegen einiger gespachtelter Spots und Bleistiftmarkierungen an der Scheuerleiste achtern muß ich aber weiße Farbe draufbringen. Leider sitzen die Scheuerleisten an den Rundungen am Heck so eng zur Farbtrennlinie, dass da kaum ein Klebestreifen anzubringen ist. Dumm, dass mir das nicht eher bewußt geworden ist. Mal sehen, wie ich das Problem lösen kann. Hätte ich doch bloß mit einmal komplett Weiß angefangen. Egal wieviel zusätzliches Gewicht das gebracht hätte.

    Während ich noch über der Lösung dieser Frage grübele, habe ich schon mal das Steuerhaus abgeklebt und die Seiten rot lackiert.

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    Und schon mal probehalber ein paar Fender drapiert.

  • Weiter geht`s.

    Nach umfangreichen und fummeligen Abklebearbeiten bekam dann die Steuerhausrückwand auch Farbe ab.

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    Ja, ich höre den stillen Aufschrei wegen des Farbtones. Da ist mir ein echtes Missgeschick passiert. Kaum hatte ich angefangen zu sprühen, setzte die Sprühdose aus. Schnell die Sprühkappe gewechselt. Aber an der lag es nicht. Offensichtlich hatte sich zwischenzeitlich das Treibgas verflüchtigt. Die Dose stand auch schon etwas länger im Regal.

    In meiner Not griff ich zu einer Dose mit ähnlichem Farbton. Denn in den letzten Zügen hatte die andere Dose ein paar unschöne Tropfen ausgespuckt. Ich hatte keine Lust das alles wieder abzuschleifen. Deshalb mit der anderen Farbe drübergesprüht damit sich das alles etwas egalisiert.

    Inzwischen frage ich mich, wofür ich diese Farbe eigentlich haben wollte. Ich habe da nämlich noch eine zweite Dose im Regal.

    Da beim grün lackieren auch die Poller mit eingefärbt wurden, mußte ich die nun wieder abkleben und mit dem Pinsel umfärben.

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    Am Mast wurden die Oberseiten der Laternen, soweit freiliegend, schwarz eingefärbt.

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    Und da die Rahmen der Schleuderscheiben (jedenfalls der die ich kenne) aus Aluminium sind und keinesfalls weiß, wurde auch hier etwas mit dem Pinsel nachgeholfen um den Originaleindruck zu erzielen. Ich bin immer entsetzt, wie gräßlich das auf den Fotos aussieht. Sieht man am Basteltisch gar nicht.

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    Inzwischen hat das Baby nun auch seinen Namen bekommen. Inklusive Nummer auf dem Dach.

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  • Und wieder geht es weiter. Nach reichlich Klebebandeinsatz konnte dann auch die Plicht Farbe abbekommen. Den Umständen gemäß ja auch in dem etwas daneben geratenen Farbton. Ich weiß übrigens immer noch nicht, wofür die Farbe mal gedacht war.

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    Jetzt ist auch zu sehen welches Radar in dem Gehäuse werkelt. Das Gehäuse steht übrigens kopf. Da habe ich dummerweise nicht aufgepasst und kriege es jetzt im Guten nicht mehr ab.

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    Dann musste wieder Klebeband, Pinsel und Farbe her. Der "Enterhaken" konnte ja nicht weiß bleiben sondern sollte farblich wie Holz aussehen. Und Fensterscheiben sind auch schon drin.TB77.jpg

    Hier noch einmal die Frontscheibe mit der eingefärbten Schleuderscheibe.

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    Die Seitenlaternen konnten dann auch an ihren Platz.

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    Und wieder mussten Pinsel und Farbtöpfe her. Da die Bodenplatten am Steuerstand aus Alu sind, mussten sie farblich etwas angepassst werden. Und die Rettungskragen konnte ja auch nicht graugrün bleiben. Aus zwei unterschiedlichen Farbtönen (Aqua Color von Revell) versuchte ich eine Ton anzumischen, der ungefähr die Farbe der Rettungskragen hat. Erstaunlicherweise wollte diese Mixtur nicht so recht decken. Ich musste die Teile fünf - oder sechsmal streichen, bevor sie einigermassen akzeptabel aussahen.

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    Die Windschutzscheibe hat lt. Plan an den Ecken und Kanten verschraubte Schienen. Die werden durch beigefügte Aufkleber dargestellt.

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    Zuletzt noch einen Blich ins Cockpit. Das Armaturenbrett wird ebenfalls durch einen Aufkleber nachgebildet. Das Steuerrad wurde holzfarben gestrichen und bekam silberne Speichen. Ebenso silbern wurde der Vorreiber an der Tür gestrichen. Im Original ist das wohl Edelstahl. Fahrhebel und Telefonhörer wurden schwarz abgesetzt.

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  • Kleines update.

    Aus Tamiya Klebeband schnitt ich mir ein paar schmale Streifen zu. Damit klebte ich den Bereich an den achteren Scheuerleisten ab. Mit normalem Tape den Rest der grünen Kanten. Und mit Malerkrepp die restliche Fläche die kein Weiß abbekommen sollte. Um das Deck abzukleben kam das Klebeband auf die Scheuerleiste. Da musste nicht so präzise gearbeitet werden. Danach wurden die Seitenwände des Rumpfes weiß lackiert.

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    Nach Entfernen der Klebestreifen und Trocknen der Farbe habe ich die Scheuerleiste noch einmal mit Sandpapier geglättet. Dann wurde sie abgeklebt und mit schwarzer Farbe behandelt.

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    Zum Abkleben hatte ich Frogtape genommen für die Kanten. Nur für den weiträumigeren Schutz kam Malerkrepp zum Einsatz. Das mit dem Frogtape war aber keine so gute Idee. Es ist zwar relativ plastisch und ließ sich gut im Bogen (Bugbereich) verlegen. Ist aber offensichtlich zu dick. An Stößen war Farbe druntergelaufen. Da war dann wieder Nachbessern angesagt.

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    Dann konnten endlich die SAR-Logos an ihren Platz.

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    Ebenso die Windschutzscheibe am offenen Steuerstand.

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  • 'ne Fidi V2 liegt bei mir auch noch rum, aber wird wohl nicht mehr gebaut werden (wer weiss).

    Moin,

    habe gerade durch Zufall ein unboxing-Video der V2 gesehen. Das ist ja eine ganz andere Liga. Mit dem einteiligen Rumpf, dem offensichtlich gedruckten Mast und den anderen Teilen. Schade, wenn Du das nicht baust.


    Gruß

    Dieter

  • Hab zu viele andere Baustellen. Aber der Karton ist ja klein, das kann ich noch ein wenig abwarten.

    In der Werft: TyneLifeboat, Bootshaus, Slipway 1:20, 9,5m SRB Trainingsboot, 1/72 Severn (Airfix), 1/72 + 1/87 Springer Tug, Shannon 1/12
    Im Hafen:
    Seenotretter Ponton mit Open Ship Diorama 1:20 (Eigenentwurf), 7m SRB GESINA 1:10 - 7m SRB MAX CARSTENSEN 1:20 - 9.5m SRB WILMA SIKORSKI 1:20 - MRB LÜBECK 1:20 - Springer Tug aus PS 1:20 + Schubleichter 1:20, Century 750 Segler
    Wo: www.smc-elmshorn.de ...

  • Auf zum Endspurt.

    Eins ließ mir keine Ruhe. Das war diese Kugel oben auf dem Mast. Die konnte ich zunächst auf keinem Bild der Originalboote entdecken die ich im Netz fand. Nun ist ja allgemein bekannt, dass die DGzRS ihre Baupläne nicht aktualisiert wenn Umbauten stattfinden. Und mir fiel ein, dass wir in grauer Vorzeit mal in Ostfriesland Urlaub gemacht, und bei einem Inselbesuch einen neuen SRK gesehen und fotografiert hatten. Der SRK hatte noch keinen Namen und wir noch keine Digitalkameras. Also mal die Bilder rausgesucht. Es war der SK 28 mit TB 30. Kurze Recherche - dann wusste ich. Bernhard Gruben und Johann Fidi.

    TB89.jpg

    Und siehe da. Da war sie, die Kugel. Allerdings nicht dort wo sie auf dem Plan eingezeichnet war. Sondern ganz am Ende der Konsole. Der Kleber hielt aber zu gut. Und zu kräftig wollte ich auch nicht zugreifen. Die Halbschalen waren ja sehr dünn und entsprechend schmal die Klebefläche. Da wollte ich nichts zerstören. Also blieb das gute Stück wo es war. Da sie aber offensichtlich eine andere Farbe hatte als die roten Flächen an Steuerhaus und Mast, griff ich noch mal zu Pinsel und Farbtopf.

    TB90.jpg

    Über der Bergepforte brachte ich einen schwarzen Belag an. Hatte ich auf einem Foto so gesehen. Schrumpfschlauch auf 5mm Rundmaterial geschrumpft und dann einen Streifen rausgeschnitten und aufgeklebt. Ist im Original bestimmt Gummi.

    TB91.jpg

    Mit Klettbandabschnitten fixierte ich Empfänger und Fahrregler im Rumpf. Später wanderten die noch weiter nach vorn. Die Kabel fixierte ich mit ein paar Stücken Klebeband.

    TB92.jpg

    Nachdem auch der Mast zum Schutz der Aufkleber noch etwas Klarlack abbekommen hatte, konnte ich ihn endlich an seinen Platz kleben. Ebenso wurden die Fender und der Schlepphaken angebracht. Und die Flagge wurde gesetzt.

    Mit dem Schlepphaken bin ich nicht ganz glücklich. Aber ich werde aus den Zeichnungen nicht schlauer. Und bei den Baustufenfotos gibt es da keine Info. Die Kugelfender in der Plicht liegen laut Plan genau vor der Klappe die den Zugang zur Ruderanlenkung möglich macht. Da kamen sie bei mir natürlich nicht hin. Die Klappe wollte ich mir frei lassen. Nun sieht das ganze schon ziemlich fertig aus.

    TB93.jpg

    Und kam noch einmal auf die Waage. Ich konnte es nicht glauben. Akkurat 500 Gramm. Wie in der Bauanleitung suggeriert. Allerdings mit dem Plastikpropeller.

    TB94.jpg

    Nach dem Wiegen ging es wieder ins Wasser. Die Schwimmlage war erwartungsgemäß gut. Jetzt wo die Wasserlinie deutlich erkennbar ist, musste ich aber feststellen, dass der Tiefgang achtern ein paar Millimeter zu groß ist.

    TB95.jpg

    Deswegen wanderten Empfänger, Fahrregler und die Kabel weiter nach vorn. Das reicht aber nicht. Werde es mal mit einem leichteren Akku probieren.

    Die Bergepforte wurde nur mir einem Edding angezeichnet.

    TB96.jpg


    TB97.jpg

    Und die Kugelfender, wie schon erwähnt, etwas breit verteilt. Nun muss ich nur noch an der Funke ein wenig programmieren. Die Propellerdrehrichtung ist o.k. Nur das Ruder geht noch in die falsche Richtung (ist noch vom SRK so eingestellt). Wobei - eigentlich unlogisch. Im SRK habe ich für das Tochterboot ja die gleichen Kanäle benutzt. Und den Aufbau der Ruderanlage ja unverändert übernommen. Muß ich mal drüber grübeln was da passiert ist.

  • Moin,

    man sollte hier wirklich keine statements mehr abgeben, wenn man schon mit einem Bein im Bett ist. Kommt nur Blödsinn raus.

    Das Tochterboot war auf der Vormann Jantzen bisher ja nur als Ballast mitgefahren. War noch gar nicht betriebsfähig gewesen. Ergo stammte die Programmierung noch von meiner Bermpohl. Inzwischen ist der Akku im Sender wieder geladen und die Drehrichtung des Ruderservos korrigiert.

    Den Fahrakku habe ich auch getauscht. Zuerst war ein Fünfzeller (Empfängerakku) mit 6V, 2,6 Ah und 106 Gramm Gewicht drin. Jetzt ist es ein Zweizeller mit 7,4V, 2Ah aber nur 69 Gramm. Das hat die Schwimmlage wesentlich verbessert. Die Akkuhalterung mußte ich mit drei Schaumstoffstreifen (beide Seiten und hinten) etwas enger machen. Bin nun auf den ersten Test in großem Gewässer gespannt.

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