Alte Liebe Schaffer U995 Neubau

  • Hallo Rudolf,


    Genau das ist das Problem, gerade beim 7C Boot mit dem Wellenträger ist es schwierig, das ganze maßhaltig und fluchtend hinzubekommen.


    Das war auch ein großer Aufwand an meinen beiden Engel 7er Booten.

    Ohne Schablonen und Lehren, fast nicht machbar.

    Die Übung macht es mir jetzt aber leichter.

    Ansonsten finde ich sieht dein Graupner Boot sehr gut aus.

    Optisch wurde das Recht ansprechend umgesetzt.

    Dein Wellenträger kommt dem Original sehr nahe, schade das es hier dann soweit abweicht was die Passung /Flucht betrifft.


    Da habe ich deutlich mehr Arbeit um die Optik einigermaßen Vorbild getreu zu bekommen, an meinem alten Schaffer.

    Da passt so einiges nicht gegenüber dem Original, ich versuche, einen guten Mittelweg zu finden und das Ganze anzugleichen/zu verbessern.

  • Moin Clemens :Ahoy:


    dann ist die Lage der Wellen-und Tiefenruder Halterung - schon immer eine sehr schwierige - "Angelegenheit" gewesen.

    Mit dem "GFK Material" - SUPER Alternative :thumbup: - werde ich in diesem Bereich weitermachen ! ;)


    Habe mir für das "U-Boot" etliche Einzelteile in 1:48 zugelegt ... hier eine Übersicht der vorhandenen Teile ;)

    Bei "RKL-Vertrieb" werden die Maßstäbe 1:35 / 1:40 / 1:48 / 1:72 und andere angeboten ... ist im "Ebay zu finden".


    00_DSCN4203.jpg   07_DSCN4202.jpg


    04_DSCN4197.jpg   08_DSCN4199.jpg

    07_DSCN4206.jpg   08_DSCN4205.jpg


    Ja. das "Graupner U-Boot" macht schon etwas her ... dieses Foto zeigt das U-Boot Modell - so soll es mal fahren - aber erstmal muss ich Mängel abstellen !


    #-7_V_graupner_2059_u_boot_typ_vii_055.jpg


    14_V_U-Boot VII C_7_25-01-2022.jpg


    Für die Technik Planung in 1:1 habe ich mit meiner CAD schon viel Zeit investiert !

    Jetzt ist eine "Lösung" für die der Wellen-und Tiefenruder Halterung ganz nah ;)


    Viele Grüße :Ahoy:

    Rudolf

  • Heute dann den ersten Testlauf mit der Antriebseinheit in einem Eimer Wasser getätigt.

    Das Getriebe wird noch sehr warm, ich will nicht sagen fast schon heiß, das kenne ich aber noch von den Getrieben von meinen anderen Booten. Hier werde ich also noch überprüfen müssen, wo der Zahnriemen zum Beispiel noch am Gehäuse reibt und Wärme produziert. Aus diesem Grunde habe ich die Montage Platte der Motoren, auch aus Aluminium gefertigt.

    Das erste Getriebe bei meinem Engel 7c Boot hatte noch eine PVC Grundplatte, die sich dann durch die Wärme im Betrieb verzogen hatte. Engel hatte dann in der weiteren Serie auch auf eine Aluminium Platte umgerüstet.

    Ich vermute stark auch wegen der Wärmeentwicklung. IMG_1215.jpg

    Die Wellen/Ruder- Halterung wurde dann auch noch grob schon einmal verputzt.


    Und dann habe ich die monströsen Wellentunnel rausgefräst.

    IMG_1219.jpgWenn ich Glück habe, kann ich mit den rausgetrennten Teilen zierlichere fertigen.

    Die Scheunentor großen Löcher dann mit Harz und Matte wieder verschlossen.

    Jetzt ist wieder 24Stunden warten angesagt

    IMG_1224.jpgIMG_1225.jpg

  • Moin Clemens :Ahoy:

    bei Deinem Schaffer Boot geht es ja richtig zu Sache .... die Öffnungen der Wellentunnel sind ja riesig ;)

    Bei den "Motor Halterungen" bin ich seit Jahren auf Alu oder GFK + Alu umgestiegen ... beides hat sich sehr gut bewährt.


    Hier ein Motorträger vom Schnellboot WIESEL ... oder hier die Original Motorträger von Graupner ... stabil + Wärme resistent.


    #-09_DSCN3618.jpg 00 00-1_DSCN8990.jpg 00-1


    Allein ein Motor Test im U-Boot / oder außerhalb des U-Boot liefert uns Erkenntnisse zur "Temperatur Entwicklung".

    Zum Testen / Trimmen des U-Boot ist diese "Kiste entstanden" ... ein "Testbecken" :bd: und "Transportkiste" in einem ;)

    #-00_DSCN5088.jpg 00 #-00_DSCN5240.jpg 01


    #-03_DSCN5087.jpg 03 #-04_DSCN5128.jpg 04


    #-05_DSCN5057.jpg 05 #-6_DSCN5130.jpg 06


    #-7_DSCN5137.jpg 07 #-8_DSCN5138.jpg08


    Mit 45 Liter Wasser als Fassungsvermögen ... kann es im Notfall in ca, 20 Sekunden entleert werden ... hier direkt in der Badewanne :bd:


    Viele Grüße :Ahoy:

    Rudolf

  • Heute ging es weiter mit den frischen Wellen durch Brüchen.

    Die neuen Wellentunnel sind nur noch halb so groß, und ich konnte diese aus den riesigen alten raus gesägten Teilen fertigen, in dem ich sie zu geschliffen bearbeitet und Gekürzt habe.

    Zusätzlich habe ich hier ein weiteres Lager mit eingeharzt , um noch einmal die Welle zusätzlich zu lagern.

    Ich erhoffe mir hier zusätzliche Laufruhe und weniger Schwingungen. die neuen Tunnel liegen nun eng um die Welle an, so wie es sein soll. Vor allem sieht das natürlich Vorbild getreuer aus wie die Riesenteile, die angeformt waren.

    Jetzt ist erst mal wieder Trocknungszeit angesagt.

    Noch sieht alles grob und wild aus. Sobald das aber alles fein verschiffen ist, die Nieten und Details nachgebildet, die jetzt notgedrungen gelitten haben und das ganze grundiert ist, erhoffe ich mir ein schönes, sauberes Erscheinungsbild.

    IMG_1237.jpgIMG_1236.jpg

  • Nachdem alles gut ausgehärtet ist, ging es an den nächsten Schritt.

    Der Rumpf hat kein Heck Torpedo Rohr angeformt. Da ist rein gar nichts.

    Das wollte ich so nicht lassen und habe den entsprechenden Bereich aus getrennt.

    Ein im passenden Durchmesser genommener Holzstab mit Tesa Pack Band ummantelt, das dann hier als Trennschicht dient.

    Auch hier entsprechende Lehren angefertigt um den Rohrausschnitt schön parallel zur Kielebene und zur Rumpfmitte hinzubekommen, das Ganze wieder von innen mit Harz ausmodelliert.

    IMG_1242.jpgIMG_1240.jpg Und schon muss ich wieder entsprechend warten wegen der Trocknungszeit.

  • Moin Clemens :Ahoy:

    bei dem "Schaffer Modell" in 1:40 ist wohl mehr Platz im Heckbereich ... hast Du ein Foto bzw. Planunterlagen vom Heckbereich ?? mit dem Hecktorpedo ??

    Hier die Ausführung bei dem Graupner U-Boot ... da ist nix erkennbar ...


    graupner_2059_u_boot_typ_vii_018.jpg  07_DSCN4941.jpg


    Welche Propeller Größe ist bei Deiner Wellenanlage montiert ?? 40 mm oder 35 mm ??


    20191102_173122.jpg   01_DSCI0149.jpg


    Ein Propeller in 25 mm war jedenfalls viel zu klein ... auch nicht vom Maßstab passend !


    Viele Grüße

    Rudolf


  • Hallo Rudolf,

    ja, ich hab relativ viele Bücher mit Bildern und Zeichnungen.

    Und auch viele Bilder vom Original aus Laboe. Da war ich zweimal im Urlaub und habe viele davon gemacht.

    Zudem habe ich mir ja aus diesem Grunde extra von Revell das Maßstab 1:72 U995 geholt, um hier die Details schnell Abgreifen zu können.

    Im Original Schaffer Bausattz waren die Seitenruder viel zu eng nebeneinander montiert und auch viel zu weit hinten. Auch das wird geändert und somit hab ich auch Platz für das Torpedorohr.

    Zudem muss ich nicht an Wettbewerb teilnehmen. D.h. ich muss jetzt nicht auf den Millimeter alles Maßstab getreu umsetzen. Ich möchte einfach, dass die Optik nachher sauber und Vorbild getreu aussieht. Sowieso die Frage, wer sich nachher unter das Boot legt und danach schaut.

    Also treibe ich den Aufwand nur für meinen Seelenfrieden.😜

    Das wichtigste für mich am gesamten Projekt, ist, dass es ein Fahr Modell wird. Ich werde also tatsächlich wieder mit öfters an den See gehen also muss es hauptsächlich robust und unkompliziert sein. Ganz wichtig natürlich absolut zuverlässig.

    Propeller waren zuerst 40 mm angedacht, die waren nach meinem empfinden mir aber zu groß. Momentan habe ich 35 mm Durchmesser montiert und ich glaube die sind in meinem Fall ideal.

    Was noch sein kann, dass ich die Propellerblätterform bearbeite, weil sie nicht die Originale Form haben.

    Allerdings haben die jetzt montierten Propeller die richtigen Nabenform und laufen schön spitz zu wie das Original.

    Das habe ich bei meinem letzten Boot auch gemacht, einfach die Propellerblätter in Form geschliffen nach Schablone.


    Ich muss aber schon sagen dein Graupner Boot sieht in den Details sehr gut aus. Ich hatte seinerzeit auch damit geliebäugelt.

  • Moin,


    im Buch "Vom Original zum Modell" gibt es detailierte Zeichnungen des Hecktorpedos. Bekommt mein U-72 auch.


    Oder einfach mal nach [url=https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/zeitreise/Zeitreise-Ein-U-Boot-fuer-Laboe,zeitreise3660.html]Bildern von U-995[/url] suchen.

  • Moin Clemens :Ahoy:,

    Moin Reiner :Ahoy:,


    habe gerade mein "Archiv Umzugskisten" durchsucht" ... und endlich einige der "Generalpläne" des U-Boot VI (1944) wieder gefunden :thumbup: ;)


    01_DSCN4257.jpg    02_DSCN4258.jpg


    03_DSCN4259.jpg    04_DSCN4255.jpg


    Die Umsetzung des Hecktorpedo im 1:48 U-Boot ... zeichnerisch jetzt möglich ... bei der Umsetzung beim Modell wird es auf die "B-Liste" kommen !

    Erstmal muss ich alle "Mängel" abstellen .... das U-Boot muss erstmal DICHT sein :thumbup: ... dann ist meine "A-Liste" abgearbeitet ;)


    In 2020 habe ich im Ebay folgende Original Planunterlagen gefunden und ersteigert:


    A: Tafel IV Uboottyp VII C (1944) mit Tafel III - Eisenlängsschnitt

    B: Tafel IX Uboottyp IX D 2 (1943) mit Tafel III - Eisenlängsschnitt

    C: Tafel VII Uboottyp VII D (1941) mit Tafel VIII IX C (1941) Zellen, Bunker und Tankplan

    D: Tafel X Uboottyp XVII G - verlängerte Ausführung von 1944 mit Tafel XI Ubootyp XXI

    E: Tafel XII Uboottyp XXI Generalplan 1 mit Tafel XIII Uboottyp XXI - Generalplan 2 (Horizontalschnitte)


    10_DSCN4267.jpg


    Viele Grüße

    Rudolf


  • Weiter geht’s.

    Ich habe mich entschlossen eine zusätzliche Verriegelung unten einzubauen.

    Ich habe hier das Glück, dass bei der Teilung des Rumpfes ein Stück des Kieles am Heckteil noch mit angeformt ist.

    Ideal um einen weiteren Verschlusspilz hier einzubauen.

    Wenn die Kolbentanks die Luft im Druckkörper verdichten besteht die Gefahr das, dass Heckteil durch den Überdruck raus gedrückt wird.

    Mit der dritten Verriegelung bleibt auch die Trennfuge immer schön eng beieinander.

    Zudem habe ich auf die Verriegelung oben und unten einen guten Blick.

    Es wird im Boot selbst keine weitere Verriegelung geben.

    IMG_1263.jpgIMG_1264.jpg

  • Die Tiefenruderanlage hinten nimmt ebenfalls Form an.

    Hier musste ich die Ruder erst mal in der Breite verlängern da diese viel zu kurz waren.

    Der Abstand zum Kiel und den Sicherungsbügeln wäre viel zu groß gewesen.

    Auf jeden Fall fluchtet schon mal alles sauber zueinander.

    Hier muss alles stimmen.

    Die Propeller müssen genau mittig zum Tiefenruder sein. Auch alle Abstände zueinander gleich sein.

    Als Nächstes werde ich hier die entsprechenden Lagerung in den Kiel einbauen.

    Hier zum ersten mal grob zusammen gesteckt…..IMG_1266.jpg

  • Moin Clemens :Ahoy:

    ich verwende gerne bei den Propellern die "Messing Kontermutter in "rund" ... eine Arretierung geht genauso gut .... aber zur Sicherheit immer "Loctite Mittelfest" ;)


    00_DSCN4270.jpg    03_DSCN4271.jpg


    Der Propeller hat hier 35 mm Durchmesser M4 ... der "kleine Propeller" hat 25 mm Durchmesser M4


    04_DSCN4272.jpg    01_DSCN6169.jpg


    Beim Schnellboot WIESEL sind alle Propeller 35 mm ... M4 ....alle mit Messing Kontermutter "rund" + Loctite ... neue Propeller sind teuer ;)


    Viele Grüße :Ahoy:

    Rudolf

  • Ja die Sechskantmutter ist hier noch nicht gesetzt.

    Wenn alles stimmt nehme ich auch gerne Schraubensicherung, sieht halt gleich besser aus.

    Ich hab mir zwei Lagerhülsen in Blech eingelötet um eine stabile und spielfreie Lagerung zu bekommen.

    Das ganze in Position am Kiel Stummel eingepasst.

    Nach dem ausrichten wieder ein geharzt.

    Die Messingstange dient als Lehre, die Bohrung muss mit den Sicherungsbügel Fluchten und die Propeller auf die Stange zeigen, passt alles.IMG_1267.jpg

  • So, Seitenruderlagerung eingebaut.

    Nun stimmt auch das Maß zwischen den beiden Seiten- Rudern, so, das dass Torpedorohr freie Bahn hat.

    Da hat vorher gar nichts gestimmt, alles viel zu eng nebeneinander.

    Da nun die Achse der Ruder eng an der Ausen-Bordwand liegt, muss das dann entsprechend mit den Anlenkungen angepasst werden.

    Tiefenruderanlenkhebel auch gefertigt und den Kielstummel wieder verschlossen.

    Durch die kleine Bohrung kann ich später den Tiefenruderhebel mit einem kleinen Inbus einstellen.IMG_1270.jpg

  • So,momentan habe ich ein Problem, wo ich nicht weiterkomme.

    Ich habe zwei bürstenlose Motoren eingebaut mit zwei entsprechenden Reglern.

    Der Antrieb läuft total rau, stockt und hakt.

    Zuerst dachte ich, es ist ein mechanisches Problem an der Welle, dem Zahnriemen oder den Getrieberädern. Dann hat sich rausgestellt, wenn ich einen Motor mit Regler ausschalte, der andere Butter weich und perfekt läuft genauso wenn ich das selbe mit dem anderen Motor mache, ich hab schon alles mögliche ausprobiert. Beide Empfänger Anschlüsse auf einen Kanal gelegt und noch ein paar andere Versuchsaufbauten. Also muss ich erst mal im großen Netz recherchieren, was hier das Problem sein könnte weil eigentlich würde der Antrieb ansonsten perfekt laufen.


    Auch hab ich mich weiter um die Technik gekümmert. Es wird ein Doppelkolben Tauchtank, der mit seinen beiden Gewindestangen nach vorne und hinten aus fährt. Dadurch habe ich keine Schwerpunkt Veränderungen beim Fluten. Ich wollte zuerst zwei Tauchtanks einbauen aber das haut einfach mit dem Platz nicht hin. Es wird so schon eine wahnsinnsenge Kiste und wenn der Tank bei mir ist, muss ich erst mal schauen wie ich mit dem restlichen Equipment drum herum komme aber am meisten nervt mich momentan das Problem mit den Motoren. Bin gespannt, was es da für eine Lösung gibt.

  • Moin Clemens,

    Dann hat sich rausgestellt, wenn ich einen Motor mit Regler ausschalte, der andere Butter weich und perfekt läuft genauso wenn ich das selbe mit dem anderen Motor mache, ich hab schon alles mögliche ausprobiert. Beide Empfänger Anschlüsse auf einen Kanal gelegt und noch ein paar andere Versuchsaufbauten.

    haben die Regler ein BEC?


    Wenn ja, hast du eins davon deaktiviert, in dem du die rote Ader aus dem Servostecker gezogen und isoliert hast?

    Solltest du ein externes BEC oder einen Empfänger-Akku verwenden muß dies für beide Regler gemacht werden, sofern diese ein BEC haben.


    Selten darf mehr als ein BEC am Empfänger angeschlossen werden, dies sollte man nur tun wenn der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt. I.d.R. gilt das dann nur für identische Regler.

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