2 x esc with no bec schließen

  • Moin Tuvtol,


    sehe ich das richtig, ein Springer Tug mit einem 900 U/V Motor ?


    Wenn ja, soll der zum Havaristen fliegen ?


    Mal im Ernst,

    unzählige Testfahrten haben gezeigt, das diese Rumpfform max. 3 km/h ( = Rumpfgeschwindigkeit ) zulässt. Alles darüber führt zum Eintauchen des Bugs mit großer Welle auf dem Deck.

  • Hallo


    ja das ist richtig ich wollte mir kein neuen kaufen und deswegen habe ich diesen Motor verwendet der wird aber noch runter geregelt

    es soll ja kein Uboot werden :bhi2: später werde ich mir noch ein Schubleichter selber bauen und dann sollte es passen

  • also wer das nicht so optimal !? falls einer noch ein kleinen BL Motor übrig hat immer her damit.

    mal eine frage so nebenbei welches Klebeband kann ich zum abdichten verwenden wie heißt denn das, brauche ich später bei der Mystic

  • also wer das nicht so optimal !?

    Hallo Tuvtol,


    ein Elektromotor nimmt nur dann Schaden wenn seine Lager überlastet werden, oder wenn durch seine Wicklungen (Spulen) mehr elektrischer Strom fließ als sie von der Bauart her vertragen können.


    Last nennt man bei einem Elektromotor das Drehmoment, welches ihn bei gleichbleibender Spannung abbremst, ist bei DC-Motoren gegeben nicht jedoch bei BLDC-Motoren. Werden BLDC-Motoren überlastet bleiben sie stehen, verbrennen ggf., wenn nicht geschützt.


    Drehzahlschwankungen im Sollbereich können sehr wohl positive Wirkungen zeigen, wenn sie z. B. zur Abkühlung dienen. Ein Elektromotor, der im ersten Drittel seines Lastbereiches betrieben wird, ist fast unsterblich.


    Ich würde Deinen Motor betreibe, es verlangt von Dir niemand, daß Du „Vollgas“ fährst.

    Mit einem Gruß, Wolf


    - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.


    Modelle

    • Official Post

    Last nennt man bei einem Elektromotor das Drehmoment, welches ihn bei gleichbleibender Spannung abbremst, ist bei DC-Motoren gegeben nicht jedoch bei BLDC-Motoren. Werden BLDC-Motoren überlastet bleiben sie stehen, verbrennen ggf., wenn nicht geschützt.

    Hallo Woldig, diese Aussage bitte genauer erläutern. Gerne auch beim Graubeer in Technik im Detail

    Was den Steller betrifft, hier Regler und Teillast- ein Märchen?

    Und hier http://www.s4a.ch/eflight/reglerleistung.pdf

    Heiko

  • Last nennt man bei einem Elektromotor das Drehmoment, welches ihn bei gleichbleibender Spannung abbremst, ist bei DC-Motoren gegeben nicht jedoch bei BLDC-Motoren.

    Der Satz ist irgendwie nicht zu verstehen: lässt man Nebensatz, etc. weg, so steht dort: "Last ... ist bei DC-Motoren gegeben nicht jedoch bei BLDC-Motoren." Was soll das bedeuten?

    Werden BLDC-Motoren überlastet bleiben sie stehen, verbrennen ggf., wenn nicht geschützt.

    Das gilt für DC-Motoren genauso.


    Drehzahlschwankungen im Sollbereich können sehr wohl positive Wirkungen zeigen, wenn sie z. B. zur Abkühlung dienen.

    Drehzahlschwankungen dienen der Abkühlung?

    Irgendwie hast Du manchmal eine sehr umständliche und schlecht zu verstehende Ausdrucksweise ;)


    Nicht die Drehzahlschwankung dient der Abkühlung, sondern einfach Phasen, in denen der Motor mit einem kleineren Strom beaufschlagt wird. Denn der Hauptgrund für eine Temperaturerhöhung ist bei jedem Motor die elektrische Verlustleistung (Reibungswärme, Ummagnetisierungsverluste, ... nicht betrachtet).


    Modellbaumotoren sind keine Industriemotore: sie sind nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt (nicht Klasse S1)

  • Modellbaumotoren sind keine Industriemotore: sie sind nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt (nicht Klasse S1)

    Wo genau steht das geschrieben, das Modellbaumotoren nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt sind ?


    Ich denke vielmehr das der Anwender die physikalischen Zusammenhänge bei der Planung seines Antriebes missachtet.


    Egal ob die asiatischen Motoren ( Mabuchi, Johnson, Igarashi u.a. ) in einem Modell, oder Haarföhn, oder Akkuwerkzeug, oder als Fensterheber im Auto eingesetzt werden, eines ist allen gemeinsam: Die Einschaltdauer und die Strom- bzw. Drehmomentbelastung erwärmen den Motor über eine gewisse Betriebsdauer.

    Der Dauerbetrieb ist nur eine Variante neben dem Aussetzbetrieb, bei dem die Pausen zur Abkühlung gegen Null gehen. Jeder Motor erwärmt sich durch die Reibungs-, Kupfer- und Eisenverluste so lange, bis die erzeugte Wärmeleistung gleich der an der Oberfläche abgegebenen Wärmeleistung ist. Beim Bürstenmotor kann man ganz einfach die max. Stromlast für Dauerbetrieb ermitteln. Entweder im Datenblatt des Herstellers den Stromwert für max. Wirkungsgrad nachlesen, oder per Leerlauf und Blockierversuch den Stromwert selber messen und berechnen. ( = WURZEL ( Leerlaufstrom x Blockierstrom ).


    Bei Multiplex u.a. werden meistens 2 Stromwerte angegeben: der 30s und der 3 min.-Wert.

    Nicht aber der für Dauerbetrieb.

    Und dennoch kann man auch diese Motoren in seinem Modell so dimensionieren, das sie > 3 Minuten ununterbrochen mit Vollast ( = Dauerbetrieb ) betrieben werden können.

  • Was den Steller betrifft, hier Regler und Teillast- ein Märchen?

    Und hier http://www.s4a.ch/eflight/reglerleistung.pdf

    Ich habe nicht bezweifelt, dass es Umschaltverluste gibt.


    Allerdings: egal, ob DC-Motorsteller oder BLDC-Steller oder USB-Netzteil oder Ladegerät, arbeiten dort MosFets als Schalter. Und sollte einem dieser Geräte die Umschaltverluste zu schaffen machen, dann ist es einfach falsch gebaut. Und das war auch schon vor 15 Jahren, als diese Dokumente geschrieben wurden.

    Die Schaltverluste an einem Mosfet lassen sich durch geeignete Ansteuerung soweit reduzieren, dass sie auch bei 200KHz oder höher keine wirkliche Rolle spielen (in dem Thread lese ich von 4KHz PWM-Fequenz, was auch damals schon ein Witz war, und natürlich auch aus akustischen Gründen völlig fehl am Platz). Der entscheidende Punkt dabei ist, den linearen Bereich, den jeder Mosfet mehr oder weniger hat, schnell zu durchfahren. Dazu sind zwei Designentscheidungen im Steller wichtig: eine leistungsfähige Ansteuerung, die die Gate-Ladung mit sehr hohen Strömen auf/abbauen kann, und natürlich einen geeigneten MosFet, der eine möglichst geringe Gate-Kapazität hat. Natürlich weiß ich, dass manche Steller in dieser Hinsicht einfach nur Mist sind.

    Freilaufdioden benutzt man heute nicht mehr, ein MosFet hat einen sehr kleinen An-Widerstand und damit ist der Spannungsabfall (und damit die Verlustleistung) viel geringer, als bei einer Freilaufdiode. Bei einer Brückenschaltung aktiviert man in der Aus-Phase einfach den entsprechenden MosFet.


    Um das zu testen, kann man einen DC-Motorsteller einfach mal OHNE Motor bei 50% laufen lassen. Dann spielen nur die Umschaltverluste eine Rolle. Sollten sich dann die Mosfets merklich erwärmen, dann ist der Steller einfach schlecht designed. Das kann man bei den einfachen BLDC-Steller, die im Modellbaubereich zu finden sind, leider nicht machen, weil die mangels fehlender BEMF des Motors sofort wieder abschalten. Manchmal erwärmt sich der Steller aber aus anderen Gründen etwas, weil bspw. lineare Spannungsregler dort verbaut sind.


    Noch etwas zum Thema Abschaltung der Steller / Regler. Die oft erwähnte Temperaturabschaltung ist natürlich sinnvoll, und sowas ist heute einfach Standard. Allerdings ist im Modellbaubereich eher eine sehr kurzfristige Überschreitung der Strombelastbarkeit im ms-Bereich der Tod vieler Steller, z.B. Motorblokade oder Kurzschluss auf dem Basteltisch. Gerade im Modellbaubereich ein Produkt zu verkaufen, was nicht Kurzschlussfest ist, ist aber Mist. Dabei kostet diese Überwachung nicht viel.


    Ähnlich Murks ist das die meisten BECs nicht parallel geschaltet werden können.


    Und noch was zum Thema "Stress" für einen Steller/Regler: den gibt es in Form von Thermostriktion bei allen Halbleitern. Dazu muss aber das Bauteil bis an die Grenzen des SOA gefahren werden, was aber wiederum bedeutet, dass das Gerät ganz schlecht designed ist.


    Wem also die Teillast sorgen macht, sollte auch sein E-Auto stehen lassen ...

  • Ich habe das noch nie bei einem solchen gelesen, ob er Klasse S1 ist.

    Die Klassifizierung muss nur dann angegeben werden, wenn der Nennstrom nicht für Dauerbetrieb ( = S1 ) geeignet ist. ==> Z.B. KB = 3 Min. bei Küchenmixer, Haarschneider, etc.


    p.s.:

    KB = Kurzzeitbetrieb

  • Die Klassifizierung muss nur dann angegeben werden, wenn der Nennstrom nicht für Dauerbetrieb ( = S1 ) geeignet ist. ==> Z.B. KB = 3 Min. bei Küchenmixer, Haarschneider, etc

    Richtig.

    Allerdings habe ich noch nicht viele Datenblätter gesehen, die Nennleistung enthielten. Stattdessen findet man hier https://wiki.rc-network.de/wiki/Speed-Motoren z.B. beim Speed500 bis zu 150W Nennleistung, was natürlich in S1 Quatsch ist.

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