Ein Außenbordmotor entsteht

  • Die Hydrolift Modellreihe verfügt auch über Außenboard Motoren.

    Da ich ja noch den Bauplan für eine Fastercat 770 zeichne die man als Modellrettungsboot nehmen kann sollen diese Motoren auch in Anwendung kommen.

    Somit habe ich mir einmal darüber Gedanken gemacht.

    Es kommt der 3D Druck hier zur Anwendung , evtl mache ich eine Form und gieße den aus Aluminium, dazu aber später.

    Die Dateien werde ich auch hier wieder zur Verfügung stellen .


    Die Anvorderungen .

    Ein Bruschlessmotor mit der größe 22xx soll verwendet werden

    Die Anlenkung soll im Motor Platz finden

    Ein Kegekradantrieb und ein Jet Antrieb soll das ganze antreiben

    Das sind schon unterschiedliche Antriebe aber ich habe geplant beide Auswechselbar zu machen, einfach kann ja jeder.

    Ein einfacher Zugang zu den Komponenten ist auch wichtig.

    Es werden immer 3 Kegelräder verwendet so das man den Antrieb auch mit einer Doppelschraube betreiben kann .

    Das sind aber erst einmal so ein paar Gedanken.

    Das ganze wird so nebenbei entstehen neben meinen anderen Projekten also dauert es etwas.

    Da ich auch Gesundheitlich stark angeschlagen bin bitte nicht drängeln.

    Ein richtiges Vorbild für den Motor gibt es also nicht der Entsteht nach meinen Vorstellungen also Gut Dünken.

    Ich lehne mich mit der Form an einen Motor den Mercury 400 an .

    Was man hinterher daraufschreibt bleibt jedem Überlassen

    Hier mal der Motorblock

    F400t.JPGAn dem lehne ich mich an die werden auch für die P51 Hydrolift verwendet

    Mercury F400-1.JPGso sieht mein Block schon einmal aus

    Ich werde wohl einige Drucke machen müssen da ja die Praxis immer anders aussieht wie die Zeichnung.

    Mehr als 200 Stunden will ich für die Konstuktion dieses mal nicht aufwenden.

    Gruß Peter


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  • Ich abe natürlich schon ein paar Stunden mit Zeichnen verbracht

    Die Wellen werden aus 5 mm Material bestehen die Lager werden aus Bronze eingebaut, auf Kugellager will ich verzichten, evtl. kann man Teflon oder POM Lager verwenden.

    Baugruppe Mercury 4001-2.JPGNach dem Grundzeichnen des Motorblocks wurde dieser in zwei Teile getrennt.

    Baugruppe Mercury 4001-1.JPGhier schon einmal die Motoraufnahme und die vorgesehen Lagereinbuchtungen das Servo hat auch schon seinen Platz gefunden es wird ein SG90 Eingesetzt

    Baugruppe Mercury 4001.JPGGeplant habe ich das man die Haube nur aufstecken muss

    Gruß Peter


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  • CIMG0014.jpg

    So Ähnlich wird die Fastercat 770 aussehen das ist eine 550

    CIMG00l01.jpgDas Modell war zu schwer bei 600 mm länge und ich habe das verschrottet, aus den Erfahrungen die ich damit gemacht habe wird das neue Modell entstehen.

    Die Graupner Motoren haben auch genug Leistung für das Modell , jetzt soll etwas Moderneres Verwendung finden.

    Die Größe der neuen Motoren wird Ähnlich sein nur keinen Mabuchi Motor bekommen.

    Gruß Peter


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  • Ich habe schon einmal ein paar Änderungen vorgenommen , die Motorhalterung ist etwas größer als ich gemessen habe.

    Ich habe jetzt Gewindehülsen für die Gewindebolzen vorgesehen dafür mussten die Löcher vergrößert werden.

    Die Maße für den Servoschacht habe ich etwas vergrößert das Servo ging zu stramm da rein.

    Die Servo Kabel Führung ist jetzt in die Mitte gewandert somit entfällt die zweite Verschraubung vom Servo.

    Es ist immer gut einen Testdruck zu machen, auch wenn der mal eben 4 Stunden dauert, dann kann man sehen was man verbessern muss.

    Es werden wohl noch ein paar Ausdrucke stattfinden.

    Aber das gehört zu Entwicklungen dazu.

    Auch wenn man am CAD alles zusammenfügen kann, heißt das nicht das nach dem Druck alles passt und mit einem Hammer will man das ja nicht montieren da es ja zu stramm zusammen geht.

    Ich habe mal den Motor eingesetzt , den muss ich aber noch ändern da die Achse auf beiden Seiten gleich lang ist und den Halter muss ich auch noch Zeichnen, das sind aber nur Teile für die Montage und für die Zeichnung,

    Eigendlich brauche ich das nicht, aber damit ihr sehen könnt wie etwas zusammen gebaut wird, ist das schon gut die Teile zu sehen.

    Baugruppe Mercury 4003.JPGDie Löcher für die Servoanlenkung kann ich auch erst machen wenn ich die Motorhalterung gezeichnet habe. bei meinem Muster werde ich diese erst einmal Bohren und dann wenn alles klappt einzeichnen.

    Zum Drucken den Hauptgrundkörpers sollte man mit 10% Füllung drucken.

    Der Grundkörper hat im Übrigen die Maße breit 54 mm länge 63mm und eine Höhe von 60 mm.

    Ich wollte eine Wandstärke von 2 mm machen habe mich aus Stabilitätsgründen aber dagegen entschieden die Motorhaube wird eine Wandstärke von 2 mm haben. dünner will ich das nicht machen.

    Was ich noch brauche ist eine Motorkupplung.

    Ich habe ja schon einmal welche gezeichnet, mal sehen ob ich davon eine nehme. Aus ABS oder ASA sollte die schon halten

    Als Motor nehme ich erst einmal einen IBM2217Q mit 880 UPM/V mit 220 Watt.

    Bei 12 Volt sind das Über 10000 UPM die Übersetzung wird 1:1 sein.

    An einer 36 mm Schraube sollte genug Kraft zur Verfügung stehen.

    Gruß Peter


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  • Ich habe ein Problem

    Ich kann mich nicht auf eine Achsendurchmesser einigen.

    Also habe ich heute mal in meinem Gleitlager Archiv nachgesehen was ich so nehmen kann um die Zeichnung nicht laufend ändern zu müssen je nach dem welche Achse man nimmt.

    Ich habe jetzt Lager gefunden die ich nehmen kann und diese kann ich noch einpressen, somit ist man flexiebel in der Achsenwahl und bei den Kegelrädern.

    Also werde ich nochmals die Zeichnung ändern.

    1. die Gleitlager bekommen ein Maß für beide Achsen

    2. Die Einpressmuttern werden nur für M3 genommen (vorher M4) von den M3 Abstandsbolzen bin ich gut Sortiert und sollte den Passenden Bolzen finden.

    3. Die Kabelführung für das Servo habe ich geändert für eine saubere Verlegung

    SAM_2700.jpgUnd nein das ist keine Kloschüssel, so sieht das schon einmal aus die neuen Änderungen kommen noch Heute Abend

    SAM_2699.jpgSo sieht der von der Seite aus , Dieses mal mit 10 % Füllung gedruckt das ist sehr stabil

    SAM_2697.jpgNeine 5 mm Achse mit den zwei Arten von Kegelrädern das vordere ist ein gekauftes das hintere (Weis) ist das gedruckte.

    SAM_2701.jpgDie hintere Achse ist die 4 mm Ausführung schon mit den neuen Lagern die vordere ist aus 5 mm

    Gruß Peter


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  • Nachdem ich einige Änderungen am Hauptteil vorgenommen habe wie die Kabelführung und die Anlenkung musste die Anlenkung gezeichnet werden

    Die Motorbefestigung werde ich noch anpassen und einen passenden Winkel anzeichnen damit der Motor gerade steht ich will ja nichts übertreiben und den in allen Achsen beweglich machen was bei der Größe schwer werden würde.

    Die Lagerschalen und die Achse muss ich noch zeichnen.

    Ich werde eine 5 mm Lagerschale und eine 4 mm Welle nehmen, so das man auf Handelsübliche Messingrohre zurückgreifen kann , nicht jeder hat ein ausreichendes Gleitlager Sortiment wie ich.

    Baugruppe Motoranlenkung.JPGDie Linke seite kommt an das Modell die rechte an den Motor

    Baugruppe Motoranlenkung-1.JPGSchiffsseitig habe ich die 2,5mm Bohrungen für eine M3 Schraube vorgesehen die für das Ansteuerungsseil oder Schubstange vorgesehen ist

    Baugruppe Motoranlenkung-3.JPGDas Ansteuerungsseil geht durch den Motor auf das darin verbaute Servo.

    Gruß Peter


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  • Baugruppe Mercury 4001.JPGIch habe oben Laschen angebracht um die Motorhaube darauf zu stülpen, ob das hält wird sich zeigen ansonsten muss ich da dann eine Verschraubung vorsehen

    Meine Erfahrung hat aber gezeigt das die Teile so stramm sitzen das es meistens ohne Schrauben geht.

    Hinten kann man das Loch für die Ansteuerung sehen das habe ich mit 2mm bemaßt

    Fortsetzung folgt....

    Gruß Peter


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  • So ich habe noch einige Änderungen vornehmen müssen die Haube passt saugend und man braucht keine Schrauben aber meine Stege waren mit 1,6 mm zu dünn und sind abgebrochen also habe ich diese auf 3 mm verstärkt jetzt bricht nichts mehr.

    SAM_2704.jpgHier die Entwicklungsstufen von rechts nach links. der Graue ist jetzt der Entgültige

    SAM_2705.jpgHier kann man auch die Stege sehen , der Graue ist aus ABS die anderen aus PLA

    SAM_2713.jpgMit angeschraubter Motorhalterung und Lenkung Jetzt mit M4 man kann wenn man will eine Hülse einsetzen und dann eine Achse

    SAM_2714.jpgund hier die Servokabel führung so das nichts an das Kabel kommen kann , neben dem Kabel ist das Loch für die Ruderanlenkung

    SAM_2715.jpgDie Einpressmuttern sind jetzt für M3 da ich ja fast alle Distanzbolzen mit M3 Gewinde habe

    Da man ja nimmt was das Modellbaulager hergibt und nicht immer alles doppelt und dreifach kaufen muss.

    Gruß Peter


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  • SAM_2717.jpg

    hier könnt ihr schön sehen as die Haube sauber passt ich habe Zwei Hauben gemacht je nach Motor die eine ist 10 mm höher. Ich verwende IBM1112Q Motoren mit 1000KV oder 880

    und einen Typ 2217Q mit 880 KV von 180 bis 280 Watt , Ich gehe davon aus das die 180 Watt version vollkommen ausreichend sein wird als Schraubengröße habe ich 32 mm bis 40 mm Vorgesehen

    SAM_2718.jpg

    SAM_2719.jpgJetzt nur noch der untere Antrieb.

    Gruß Peter


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    Interessante Bauweise.

    Ich gehe mal davon aus, dass die Druckoberflächen irgendwann glatter werden. Jetzt haben sie ja noch den Charm eines Strickpullovers.

    MfG, Ernst
    (Moderator)


    Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...


    IG-Yachtmodellbau seit 1996


    Under Construction: in 1:10 - Riva Anniversario - Graupner Manhattan-Variationen, sowie Graupner Helgoland von 1965 zur Restauration :2:


    MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 855m üNN Starthöhe :)

  • Ich drucke in der Schnellvariante bei einem Prototyp kommt es erst einmal nicht auf die Schönheit an.

    Wenn es soweit ist drucke ich mit einer 0,3 mm Düse, dann sieht das ganze schon sehr viel besser aus als mit der 04 einfach Düse .

    Man kann das auch hinterher füllern schleifen und Lackieren dann sieht man überhaupt nichts mehr diese Möglichkeit besteht auch noch .

    Hier geht es erst einmal um die Entwicklung des Antriebs und da will ich nicht 8 Stunden auf einen Ausdruck warten..

    Auch wird dann ein anderes Material verwendet wie ASA und das ist dann schön glatt, die Kosten bei einer Entwicklung sollte man wie in der Industrie auch im Auge haben

    PLA und ABS sind Billig hochwertigere Materialien kosten schon einmal mehr als das doppelte.

    Mir geht es im Moment nur um den Antrieb, ob der sich so realisieren lässt wie ich mir den vorstelle.

    Im www gibt es ja reichlich da reichlich Außenbord Motoren zum herunterladen , nur einen selber erstellen ist eine ganz andere Sache.

    Was ich hier im Forum leider feststelle das nur sehr wenige und immer die gleichen ihre gezeichneten Teile allen zur verfügung stellen .

    Und diese Teile werden fleißig heruntergeladen, aber das ist ja mal ein anderes Thema.

    Gruß Peter


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  • Mutig. ;)


    Ich hatte 3 Außenborder, alle mit Kegelumlenkung. Motoren bei den 2 größeren "nur" 500er/600er Bürsten.


    Beim kleineren Motor mit 400er Speed waren es Kunststoffzahnräder. Der kleine Motor hat nicht lange gehalten, Ast in der Schraube und das wars mit den Zahnrädern.


    Am besten war der Außenborder von Simprop, Gehäuse komplett aus Alu, VA Wellen jeweils doppelt kugelgelagert und Stahlzahnräder.


    Der Robbe Roqua hatte zwar ein Stirnrad aus Kunststoff und war gleitgelagert, aber die Kegelräder waren aus Messing. Insgesamt war auch er recht robust.


    Robbe Roqua geöffnet:


    Robbe Roqua offen.jpg

  • Von den Robbe Antrieben habe ich zwei die laufen ganz gut da ist ein 550 Motor verbaut.

    Zum Testen werden es erst einmal die Kunststoffzahnräder werden, ausgelegt wird alles für meine Messing Räder.

    Und die Stahlzahnräder.deshalb auch die 5 mm Wellen.

    Gruß Peter


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  • :bw: :bw: :bw:

    Mist ein ganz grober Fehler ist passiert. Ich muss nochmal eine wichtige Änderung vornehmen.

    Der Motor passt nicht auf die Abstandsbolzen.

    Der ist dicker als die Motoralterung

    Und wenn ich da schon eine Änderung vornehme baue ich oben ein Kugellager ein statt das Gleitlager.

    Jetzt muss ich aber eine Platte von oben zusätzlich einsetzen um den Motor zu befestigen , so hatte ich mir das nicht gedacht, ich hoffe das die HAube noch passen wird.

    SAM_2722.jpgder Motor ist zu dick

    SAM_2724.jpgjetzt mit Kugellager ist ja alles vorhanden und das kann man besser einsetzen als die fumelei mit dem Gleitlager.

    Gruß Peter


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  • So das Problem ist gelöst

    Ich habe eine Montageplatte gemacht daran wird der Motor befestigt und die Platte wird durch zwei Gewindebolzen gehalten.

    Den Motorblock werde ich einmal erst Bohren um zu sehen ob alles passt der Druck dauert ja vier Stunden da bin ich mit der Standbohrmaschine schneller.

    Wenn nichts dazwischen kommt wird morgen das Kegelgetriebe in Angriff genommen.

    Baugruppe Mercury 4005.JPGhier alle Teile mit der Motorplatte

    Motorhalterung.JPGDie Motorplatte diese habe ich 4 mm dick gemacht das sollte halten, die Säulen unten habe ich extra gemacht damit braucht man dann nur noch die Metallbolzen auf das passende Maß nehmen, ich habe so alle Größen, nur ihr warscheinlich nicht, deshalb ist der untere Bolzen ein Standard Maß von 20 mm Länge mit einem Gewinde.

    In die Motormontage Platte habe ich 8 Löcher gesetzt mit 2,5 mm so das man da ein M3 Gewinde reinschneiden kann es werden ja nur vier Löcher benötigt , aber je nachdem wo die Kabel herauskommen ist man so flexiebel.

    Das neue Kugellager sieht man jetzt nicht es ist ein 16x5x5 mm Lager (R-1650HH) also mit beidseitigen Deckscheiben.

    Gruß Peter


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