Posts by StefanK

    Mit diesem Bild noch ein vorläufiger Abschluss zu diesem Projekt mit einem kurzen Fazit:


    Das Zielgewicht von 1,4 kg habe ich doch deutlich überschritten mit fast 1,7g.

    Zum Glück macht das nur 5mm mehr Tiefgang nach meinem Freeship-Modell aus. Wo genau jetzt das Mehrgewicht herkommt ist nicht so klar. Eigentlich habe ich überall etwas zu leicht kalkuliert und das viele verbaute Echtholz, insbesondere bei Deck, Kajüte und Plicht unterschätzt. Der Ballastanteil ist mit 700g Blei auch relativ gering - man könnte noch 100g für den Hilfsantrieb dazurechnen, der doch recht tief in den Kiel "hineingezimmert" wurde.

    Allerdings ist das Boot doch recht stabil - ich denke die Formstabilität des Rumpfes ist recht groß und man kann doch auch bei mehr Wind (3 bis 4 Bft) unbesorgt segeln gehen. Bis jetzt ist noch kein Tropfen Wasser in die Kajüte über das Dach eingedrungen, die Plicht hat schon etwas abbekommen, aber ist diesmal mit Entwässerung gebaut. Angenehm ist auch der recht geringe Tiefgang von gut 9cm, ermöglicht er doch ein einsetzen am sehr flach auslaufendem Ufer meines Stammgewässers. Auch der Transport stehend und aufgeriggt im Kofferraum eines Kleinwagens und der gefahrlose Transport aus dem Bastelkeller und zurück bzw. Tragen über weitere Strecken machen es ein einfach handzuhabendes Modell, mit dem man schnell mal losziehen kann.


    Ich stehe weiterhin zu meinen "Kleinmodellen"! :nick:


    Lotsenkutter nach Max Oertz

    Wenn der Empfänger die Spannung per Telemetrie sendet, hat man eine Überwachung des Akkus mit dabei. In dem Fall halte ich die ursprüngliche Variante, BEC nur für den kleinen Servo schon sinnvoll.

    Und ja, ein Servo für die Großschot braucht schon Kraft, gerade wenn diese noch geschoren ist.

    Hallo zusammen,


    Das soll ein reines Gleitboot werden,

    Die Rumpfgeschwindigkeit ist hier zu vernachlässigen.

    Formel für Verdrängerfahhrt hilft dann nicht mehr weiter.


    Ich bi kein Experte für Gleiter, vielleicht meldet sich ja noch jemand.

    Als Faustregel 250 bis 300 W/kg

    Nach den ersten Testfahrten folgten die üblichen Optimierungen und Restarbeiten.


    die Kajüte ist fertig, die Schiebeluke zum Fahrbetrieb, um den Hauptschalter zu bedienen. Zur Wartung ist dann das komplette Dach abzunehmen.

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    Den Servo-Hebel für die Groß-Schot habe ich nochmals komplett neu gebaut und dabei deutlich gekürzt, da der notwendige Schotweg doch viel kürzer ist. Das gibt mehr Kraft und ich kann die 135° Servowinkel komplett ausnutzen.

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    Das Ruderblatt habe ich auch nochmals komplett neu gebaut und eine etwas längere Achse verwendet. Die aufwendig anzufertigende Stufe (die schon leicht ausgeschlagen war!) zur Kraftübertragung wich einer "Löt-Lösung", das heißt, der obere Beschlag ist einfach mit der Achse verlötet und das Ruder ist daher nicht mehr ohne Weiteres auszubauen - es gibt aber auch keinen Grund dazu mehr, denn die Welle kann durch das Propeller-Fenster gezogen werden.


    Damit komme ich zum letzten, noch offenen Optimierungspunkt - den Segeln

    Das Großsegel mit relativ großem Bauch funktioniert ganz gut bei ordentlich Wind.

    Bei schwachem Wind aber kommt man ich mehr besonders hoch am Wind, weil das Profil einfällt.

    Mit der Rolltendenz des Drachenstoffs besonders unter der Sonne und wenig Wind zur Kühlung geht kaum noch Höhe.


    Jetzt könnte ich

    1. noch mal ein plattes Großsegel (oder mit recht wenig Bauch) aus dem selben Stoff ("Schikarex" Nylon) kleben

    2. es mit Tyvek versuchen

    3. noch einen andern Polester-Drachenstoff kaufen und es damit versuchen


    Das wäre: das bekannte "Icarex PC31"

    Oder ein 70g/m² Polyestertuch


    allerdings steht in der Beschreibung dieser Polyestertücher, dass sie "nicht klebbar" seinen (wohl mit dem bekannten 6mm breiten 3M Klebeband), das verwendete "Schikarex" ist als "bedingt klebbar" beschrieben.

    Ist das "nicht klebbar" wirklich so schlimm? Wer hat damit schon Erfahrung?

    So konnte der Bediener durch einfaches Umschalten des Modes den Sender schnell an seine Gewohnheiten anpassen (Gas links oder rechts usw.) oder seinen Sender mit "seinem" Mode nehmen ohne was im Modell Umstöpseln zu müssen.

    Umstöpseln an den programmierbaren "Flieger"-Funken geht gar nicht so einfach, weil die eingebauten Programme und Mischer für die jeweiligen Modelll-Typen (wie z.B. V-Leitwerk) von einer fest vorgegebenen Kanalbelegung ausgehen. das sind dann die AETR und TAER; natürlich kochte hier jeder Hersteller wieder sein eigenes Süppchen und muss in den Open-Source-Projekten berücksichtigt werden. Die Mode 1 bis 4 erlauben es dann die feste Vorbelegung wieder an die Gewohnheiten des Piloten anzupassen.

    Wie oben schon geschrieben, für Schiffmodelle irrelevant aber eben vorhanden, da Schiffsmodelle in nicht berücksichtigt sind. Der Schiffsmodellfahrer soll sein Boot mit einer Pistolenfunke fahren...

    Durch diese Vorbelegung der Kanäle ist es auch ein Krampf, einen Mischer der Fliegerei sinnvoll für ein Schiffsmodell zu verwenden, wie z.B. Lenkung mit 2 Antrieben.


    Das macht eben OpenTX bzw. EdgeTX wieder so interessant, weil man sich wieder frei seine eigenen Anwendungen konfigurieren kann.


    Beispiel mein Segler Tarana an der TX16S:

    Hat nur 3 Aktoren: 2 Winden für Vor- und Großsegel, Ruderservo


    Die Belegung an den Gebern ist aber "kompliziert"

    Hebel mit Ratsche links ("Mode 2") wirkt auf die Winde der Großschot

    Winde für Vorschot folgt der Großschot (über Schalter zu deaktivieren), aber kann auch mit dem rechten Hebel beeinflusst werden, zudem noch ein Drehregler zum Trimm

    Ruder rechter Hebel quer, aber mit Flugmode Umschaltung kann ich das Ruder zusätzlich auch auf den linken Hebel legen, wenn ich mit einer Hand steuern möchte (z.B. Kamera rechte Hand)


    Mit einer üblichen Fliegerfunke würde das nie funktionieren, weil niemand so fliegt - EdgeTX macht es möglich!

    Gibt es eigentlich, so wie früher, noch Fernsteuerungen, wo man einfach ein Servo in den Empfänger steckt (Platz 1-6/8/10) und dann funktioniert das?

    Ich habe immer weniger Bock auf

    Es hat ja in dem hier diskutieren Fall auch funktioniert, nur war die initiale Zuordnung an der Tx16s nicht so wie ander alten Funke. Er hätte auch am Empfänger umstecken können, wie man es dann auch an der von dir favorisierten einfach Funke zwingend machen muss. Die verfluchten komplizierten Anlagen erlauben es auch in der Programmierung und man muss nicht im Modell wühlen. Auch der Weg zurück erfordert dann nur ein neues Binden.

    Warum muss manches immer so kompliziert sein? :kratz:

    OpenTX ist nicht kompliziert.

    Kompliziert ist AETR, TAER, Mode1 usw.

    Bei OpenTX kann ich einfach zuordnen welcher Kanal am Empfänger auf welchen Hebel reagiert im "Mischer" Menu.

    Wenn das Ruder auf Kanal 9 und ESC auf 7 ist, dann muss man nicht "Mode23c" definieren. Sondern kann den gewünschten Geber auf den Kanal mischen, an dem das Servo verbunden ist.

    Leider spukt das AETR etc. Immer noch rum, weil die Flieger es so verinnerlicht haben und OpenTX prägen.

    Er bekommt einfach nicht die die Stickstellung Mode 2 hin.

    Das Gas ist zwar links aber dazu muss er den Stick nach inks / rechts drücken. Richtig wäre ja

    hoch/runter.

    Rechts ist es so, dass der Stick links/rechts gedrückt werden muss damit das Ruder ausschlägt.

    Hier ist es aber nach oben/unten.


    "Mode" ist meiner Meinung ein Konzept aus nicht frei programmierbaren Funken und für Modellflieger gedacht.


    Er soll im Menü Mischer (oder Companion) einfach die Zuordnung der Geber I1 bis I4 auf die Kanäle austauschen. Kann man auch im Companion simulieren, bevor man 100mal auf die Funke schreibtund am realen Modell herumspielt

    Hallo Iring,


    das Modell segelt erstaunlich gut!

    Auch wenn du verstellbare Gaffelsegel offensichtlich gar nicht brauchst für die Manöver, aber im Falle einer Bö wäre es sicher geschickt, die riesige Segelfläche etwas "aufzumachen".

    Kannst du für das Großsegel noch eine verstellbare Schot einbauen?


    Gruß

    Stefan

    Es bleibt das Stellersterben selbst außerhalb des Wassers. Das deutet darauf hin, dass das etwas ganz anderes nicht stimmt. Kurzschluss über das Motorgehäuse oder so ähnlich ...

    defekter Enststörkondensator von Motor-Anschlussklemme auf Gehäuse (wie es eigentlich sein sollte) ?

    Vom Prinzip hat sie die gleiche Steigung wie die D30*H16 von AE und wäre auch eine mögliche Kombi.

    Der Nachteil von Graupners 3-Blatt Kunststoffschrauben ist aber der sehr bescheidene Rückwärtsschub.

    Hier sind die AE 3-Blatt-Props wesentlich besser.


    Schlechter Rückwärtsschub kann ich leider bestätigen.


    Die Graupner-Variante hat kleinere Blattflächen :


    Bei einer Fehlanpassung ist das IMHO von Vorteil, weil weniger Drehmoment dem Motor abverlangt wird.

    nimm doch den schon empfohlenen Mabuchi RS385SH-2270 und eine 30mm Graupner 3-Blatt-Kunststoffschraube.

    an 2S LiPo ist das eine zuverlässige Kombination.

    Der Motor hat an 12V Nominalspannung 4A Blockierstrom, dafür taugt sogar ein billiger "10A" ESC aus Fernost.

    Der Motor kostet 1-2€

    Hallo zusammen,


    um nochmals auf den Titel des Threads zurückzukommen:

    die oben diskutierten kleinen 6V 1,2Ah Bleiakkus halte ich definitiv nicht mehr für zeitgemäß als Stromversorgung kleiner Modelle, wie sie in den 1980er Jahren empfohlen wurden (z.B. Graupner LOTSE)


    Wer es nicht glaubt, möge hier in dem aktuellen Thread nachlesen

    Krabbenkutter insbesondere Beitrag #85


    Da gibt es viele deutlich bessere Alternativen und sei es nur ein 6S NiCd subC Pack oder heute NiMh.

    Schön ist pronzipiell auch ein 2S LiFePo Pack mit 1,5Ah und BMS (Batteriemanagement System), leider hat sich das BMS gestern von meinem Exemplar verabschiedet und geht beim geringsten Strom schon in Schutzmodus (statt bei 5A) :gr:


    Für Großmodelle mit verhältnismäßig wenig Strombedarf im Verhältnis zur Gesamtverdrängung sind die großen Akkus natürlich schon noch gut!