Posts by woldig

    Hallo Stephan,


    meinen Glückwunsch. Du hast eine prima Idee gekonnt umgesetzt, gefällt mir sehr gut.


    Zur Steigerung des optischen Eindrucks könntest Du gegebenenfalls das Spornrad am Bootstrailer noch einklappen, bei der Fahrt.

    Hallo Manfred,


    es ist selbstverständlich, daß man deprimiert reagiert ist wenn der Erfolg ausbleibt.


    Zunächst gibt es je Rohrstärke einen minimalen Biegeradius, in Abhängigkeit vom Rohrdurchmesser, der nicht unterschritten werden sollte. Dann muß das Rohr beim Biegen sauber (maßhaltig) geführt werden, in dem angepaßten Biegekörper (#5 bei „Fiete“). Freihändiges Biegen, der mit Sand gefüllten Rohre, dürfte die Königsdisziplin beim Rohrbiegen sein.


    Wenn es keinen weiteren Weg für Dich gibt, dann ist eventuell ein Besuch in einer Spezial-Kfz-Werkstatt für Bremsreparaturen empfehlenswert. In einer solchen Werkstatt werden aus Meterware Bremsleitungen angefertigt, also auch gebogen.


    oder das:

    Hallo Achim,


    Dein zweiter Vorschlag, die „Seitenlichtfaser“ scheint mir gut geeignet zu sein, um die notwendige Lichtstreuung zu erzeugen, ähnlich einer Leuchtstofflampe.


    Wie eine solche Lichtstreuung entsteht habe ich unter # 21 veranschaulicht.


    Damit unterscheiden sich aber Seitenlichtfasern deutlich von Lichtleitern, in denen keine Lichtstreuung auftreten sollte.

    Hallo Kai-Seven,


    mit Deiner Frage begibst Du dich auf Gebiet des Rechts.

    Darf man das eigentlich, oder gibt es da (noch) Probleme ?

    Du bittest um eine Rechtsauskunft (Rechtsberatung). Informier Dich bitte WER in rechtlichen Angelegenheiten beraten darf.


    Sollte jemand unberechtigt eine Rechtsauskunft erteilen, könnte er sich ggf. der Gefahr aussetzen abgemahnt zu werden.


    Auf jedem Werk liegen Rechte, also auch auf Modellbauplänen, ob oder welche Rechte man bei einer Weitergabe verletzt, kann man vor Weiterreichung

    individuell klären.

    Hallo Ihr Decksbetrachter,


    wir bauen unsere Modelle nach der eigenen Vorstellung, in Abhängigkeit von handwerklichem Können und handwerklichen Möglichkeiten. Insofern ist jedes Werk ein Meisterwerk. Das Alles gilt selbstverständlich auch für die Gestaltung einer Beplankung der Decks.


    Ich denke jedoch, will man sein Modell aber weitgehend vorbildgetreu gestalten dann sollte man m. E. bei der Plankenlegung u. a. darauf achten, daß auf Sportboote oder Motoryachten Stabdecks verlegt werden. Für die Verlegung von Decksplanken auf seegehenden Schiffen (und deren Modellen) gibt es, aufgrund langer Traditionen, allgemein anerkannte Regeln. Diese Regeln entfallen gezwungenermaßen wenn sogenannte Plankenbrettchen verlegt werden, Eigenanfertigung oder Kaufteil.


    Plankenstöße auf Brettchen einzuzeichnen ist entbehrlich, denke ich, da die deutlich sichtbare Holzmaserung jeder Illusion entgegenwirkt. Für mich persönlich ist es jedoch nicht nachvollziehbar, wenn der Modellbauer mit viel Fleiß und Detailtreue historische Schiffsmodelle z. B. WWI baut, und dann Plankenbrettchen wie Sperrholz verlegt.


    Was ich meine wird aus den von Hendrik (Bigmax) bereitgestellten Bildern ##149 und 150 ersichtlich.



    Jörg, Guten Abend,


    ich bin völlig bei Dir. Alles was ich zeigen wollte ist die Machbarkeit, denn nicht jeder baut im Maßstab 1 : 72. Bei 1 : 50 bin ich schon fast im Raster, aber ich selbst werde wohl nie Leuchtstofflampen im Modellbau vermissen, dazu sind meine Modelle zu alt.



    Lieben Gruß und einen angenehmen Abend, Wolf

    Hallo Adi,


    unter # 21 hatte ich u.a. vorgeschlagen, Du solltest gegebenenfalls Lichtwellenleiter für Eigenanfertigungen von Modellleuchtstofflampen verwenden.


    Bild # 01 Lichtwellenleiter.jpg


    Bild # 01 Lichtwellenleiter


    Heute hatte ich Gelegenheit meinen Vorschlag mit einem Modellaufbau zu überprüfen. Durch Zufall entdeckte ich in meinem Fundus eine Kunststoffschnur D = 2,5 mm, ähnlich einem Lichtwellenleiteter, und habe davon ein Stück L = 20 mm abgetrennt.


    Bild # 02 Kunststoffschnur.jpg


    Bild # 02 Kunststoffschnur


    Aus meinem Bestand habe ich zwei weiße, superhelle, bedrahtete LED entnommen und diese rechts sowie links mit Sekundenkleber stumpf auf die abgetrennte Kunststoffschnur geklebt.


    Bild # 03 Mikro-LED.jpg


    Bild # 03 Mikro-LED


    Bild # 04 Zwei Mikro-LED, aktiv.jpg


    Bild # 04 Zwei Mikro-LED, aktiv


    Die beiden LED habe ich dann in Reihe geschaltet und mit 2 VDC betrieben. Bei der normalen Beleuchtung der Werkbank ist ein deutliches Leuchten der Röhre wahrnehmbar.


    Bild # 05 Zwei Mikro-LED in Serie, bei 2 VDC.jpg


    Bild # 05 Zwei Mikro-LED in Serie, bei 2 VDC


    Im abgedunkelten Raum wollte mein Handy nicht so wie ich (und im Fotoapparat war der Akku leer). Erst als ich der „Leuchtröhre“ Endkappen (Messingrohr D = 4 mm) aufsetzte und einen Hintergrund als Kontrast aufgestellt habe konnte ist akzeptable Bilder mit und ohne Raumbeleuchtung machen.


    Bild # 06 Zwei Mikro-LED in Serie, bei 2 VDC mit Raumbeleuchtung.jpg


    Bild # 06 Zwei Mikro-LED in Serie, bei 2 VDC mit Raumbeleuchtung


    Das letzte Bild ist das Beste!


    Es zeigt deutlich, daß das Konzept umsetzbar ist. Regelt man den Betriebsstrom dann ist damit auch die Lichtintensität zu regeln, d. h. die Lichtintensität kann noch reduziert werden. Die Endkappen verhindern Streulicht und könnten durch schwarze Farbe ersetzt werden.


    Bild # 07 Zwei Mikro-LED in Serie, bei 2 VDC ohne Raumbeleuchtung.jpg


    Bild # 07 Zwei Mikro-LED in Serie, bei 2 VDC ohne Raumbeleuchtung











    Hallo Volker,


    wenn ich Deine Bilder richtig deute, dann willst Du die beiden Ruder als balancierte Schweberuder ausführen. Diese Variante ist sicherlich bei den Vorbildern (Originalen) entliehen. Sie stellt aber auch hohe Anforderungen an die Stabilität, etwa der Ruderachsen. Die Mechanik, die Du unter „Ruderhebel“ zeigst läßt vermuten, daß die Ruderachsen eher schwach (dünn) werden, z. B. D = 4 mm. Wenn es einen Schwachpunkt an Schweberudern gibt, dann liegt er am unteren Ende des Ruderkokers, denn hier treten die größten Biegekräfte an der Ruderachse auf.


    Eventuell ist es angebracht die Art der Befestigung der Ruderachse in den Rudern zu überdenken und die vorgesehene Stärke der Ruderachse zu hinterfragen.

    Hallo Markus,


    zunächst irritiert mich der Teflonschlauch im Stevenrohr. Soll der Schlauch entfernt und durch Fett ersetzt werden?


    Es ist gemäß Hersteller/Händler vorgesehen, die Stevenrohre mit Fett zu befüllen. Der Nebeneffekt der Fettfüllung ist das Abdichten der Stevenrohre gegen Wassereinbruch, was in aller Regel auch sehr gut wirkt. Je nach Einsatzzeit kann dann das Fett von Zeit zu Zeit, durch Ziehen der Wellen, ersetz werden. Hier im Forum gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen wie man, mit welchem (favorisiertem) Fett, die Stevenrohre schmiert und dichtet. Ich bevorzuge dickes (steifes) Kugellagerfett.


    Nun zum Einbau (Einkleben) der Stevenrohre. Wenn Dir keine bessere Methode bekannt wird, dann könntest Du die Stevenrohre folgendermaßen im Rumpf einbauen. Installiere die Stevenrohre im Rumpf und sichere sie gegen Verschieben. Dann dichtest Du die Rohre, auf der dem Wasser zugewandten Seite, temporär ab, z. B. mit Knete, Bienenwachs, Sanitätssilikon etc. Danach stellst Du den Rump senkrecht auf das Heck und klebst (vergießt) nun von innen die Stevenrohre mit dünnflüssigem Harz im Rumpf fest.



    P.S.: Sollte es Widersprüche oder Überschneidungen zu vorstehenden Aussagen von Jörg geben, die ich nicht zur Kenntnis nehmen konnte, dann ist dieses nicht beabsichtigt und nur durch die zeitliche Überschneidungen bei unseren Veröffentlichungen zu erklären.

    Leider habe ich das Gefühl, das die einfach nicht mehr das tut was sie soll.

    Hallo Joachim,


    ohne ein gewisses kontrolliertes, d. h. logisches Vorgehen bei der Fehlersuche, in einem mehr oder weniger komplexem System, gleicht die „Suche“ der sprichwörtlichen Stocherei im Heuhaufen.


    Damit wiederspreche ich ausdrücklich NICHT meinen Vorrednern, aber es fehlt aus meiner Sicht ein übersichtlicher Ansatz.


    Ein Wort in eigener Sache.

    Im Allgemeinen schreibe ich im Forum zunächst nur um mein Arbeiten zu zeigen, - sie können gefallen, - müsse es aber nicht. Dann gebe ich gelegentlich auch Informationen für jene Mitglieder, die noch nicht alles wissen, beispielsweise Schüler, Anfänger oder Wiedereinsteiger. Wer nicht betroffen ist, sollte jetzt nicht weiterlesen!


    Ich bezeichne Deine Fernsteueranlage (FS) als ein „mehr oder weniger komplexes System“ weil sie aus mehreren in Reihe geschalteten Komponenten besteht (Sender, Empfänger und Aktuatoren = Motor, Servo etc.). Diese Erkenntnis erfordert für die Fehlersuche eine Strategie, anderenfalls führt es zu Wiederholungen und/oder die Übersicht geht verloren.


    Es gibt grundsätzlich zwei strategische Ansätze für eine allgemeine Fehlersuche. Man sucht: „Von der Quelle zur Mündung“ oder umgekehrt „Von der Mündung zur Quelle“. Voraussetzung für jede Fehlersuch ist, daß vor Beginn der Arbeiten die Betriebssicherheit und die Betriebsbereitschaft hergestellt werden. Zur Betriebssicherheit gehört z. B. ein sauberer Arbeitsplatz, in jeder Beziehung, und zur Betriebsbereitschaft gehören beispielsweise entsprechend vorbereitete Antennen (wie bereits vorstehend beschrieben) und die vorgeschriebene Einschaltreihenfolge.


    Beginnt man mit der Suche an der Quelle, dann muß zunächst sichergestellt werden, daß der Sender einwandfrei arbeitet. Eine Voraussetzung für störungsfreien Betrieb ist etwa eine betriebsfähige Spannungsversorgung. Weitere auswertbare Indikatoren sind vom verwendeten System abhängig. Eine einzelne Leuchtanzeige (Birnchen etwa) hat einen geringeren Informationsgehalt als beispielsweise ein funktionsfähiger Monitor. Das optimale Prüfmittel wäre das temporäre Wechseln des Senders, um Aussagen über die Einsatzbereitschaft des Prüflings zu erhalten. Der Fachmann verwendet Prüfmittel, z. B. ein Oszilloskop.


    Wurde der Sender als einsatzbereit befunden dann ist der nächste Prüfling der Empfänger, der ebenfalls nach dem sogenannten Ausschlußverfahren geprüft wird. Ist auch der Empfänger in Ordnung, dann muß man die restlichen Prüflinge nach vorstehender Logik ausschließen, in Richtung „Mündung“.

    20m Reise-Motorjacht



    Teil 47


    Bevor ich das Bugdeck zur Seite legte habe ich noch die Öffnung für das Oberlicht in das Deck eingelassen. Da ich schon beim Thema war habe ich dann am Oberlicht weitergearbeitet. Zunächst ist das Oberlicht im Computer in 3D entstanden.


    Bild # 205 Oberlicht.jpg


    Bild # 205 Oberlicht


    Obwohl das Bild recht brauchbar wirkt, kamen mir Bedenken ob es möglich sein wird in den Deckel noch eine Scheibe einzulassen. Die Expositionszeichnung des Oberlichts zeigt die Ränder des Deckels werden sehr schmal geraten. Ob damit aus dem Oberlicht möglicherweise am Ende eine Luke ohne Fenster entstehen wird bleibt offen.


    Bild # 206 Oberlicht, Explosionszeichnung.jpg


    Bild # 206 Oberlicht, Expositionszeichnung


    Sicher ist jedoch, der Deckel soll sich später öffnen lassen, wie bereits angedeutet, um gegebenenfalls Schalter etc. einzubauen. Auch die Herstellung der Deckelscharniere habe ich bereits unter # 156 beschrieben. Hier nur noch einmal abgebildet um zu zeigen welche Einzelteile für diese Scharniere benötigt werden.


    Bild # 207 Oberlichtscharniere, Explositionszeichnung.jpg


    Bild # 207 Oberlichtscharniere, Expositionszeichnung


    Nachdem das Bugdeck, die Seitengänge und das Heck beplankt waren konnte ich damit beginnen die Kalfaterungen einzuarbeiten. Voraussetzung für das Kalfatern der beplankten Bereiche sind saubere, tiefe, gleichmäßige Fugen zwischen den Planken.


    Bild # 208 Seitenbereiche.jpg


    Bild # 208 Seitenbereiche


    Sind diese Fugen maßstabsgerecht angefertigt, dann sind sie sehr eng, d. h. räumlich erheblich begrenzt. Die Fugen meines Modells haben eine lichte Weite von 0,5 Millimetern. Damit ist vorgegeben, das Kalfatermaterial (Werg) soll schwarz, paßgenau sein und aufquellen bei der Oberflächenbehandlung (Versiegelung) der Planken


    Ich habe ein Nähgarn, extra stark aus Baumwolle für da Kalfatern meines Modells gewählt.


    Bild # 209 Der Anfang ist gemacht.jpg


    Bild # 209 Der Anfang ist gemacht


    Von der Mittelplanke her habe ich wechselseitig die schwarzen Fäden in die Fugen gelegt. Den Sekundenkleber habe ich vereinzelt genutzt um die Fäden in den Fischungen etwas zu befestigen. Mit den Metallstreifen auf dem Bild habe ich das Garn in den Fugen niedergedrückt


    Am oberen Rand des Bildes ist ein Schneidwerkzeug zu erkennen das wie ein Stemmeisen (Beitel) wirkt. Damit habe ich am Ende der Fuge das Garn abgestochen.


    Bild # 210 Nahaufnahme.jpg


    Bild # 210 Nahaufnahme



    Fortsetzung folgt.